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♦Panamericana August 2019 – Oktober 2020♦ – ♦24.11.2019 – 23.12.2019 Feuerland-Magellanstraße → Chile – Mendoza♦

24.11.2019 Estancia Clemente – Königspinguine +

Magellanstraße

Wir verlassen früh am morgen den Behelfsparkplatz an der chilenischen Grenze. Der Tag wird lang, 320 km stehen uns bevor, zusätzlich möchte jeder die Königspinguine sehen, welche gleich in der Nähe sind und die einzige Kolonie auf diesem Kontinent, deshalb muss zusätzlich 30 km Schotterpiste gefahren werden. Ich bin begeistert, doch das ändert nichts.


Die Landschaft ist trist, sehen sehr viele Schafherden, für diese ist das Futter sicher ausreichend, Nandus und rosa Flamingos.

Der Wind ist wieder unser Begleiter. Zweimal kreuzen Guanacos unsere Fahrbahn, wir sind gewarnt und bremsen das Auto ab, einen Unfall, wie Anton und Gaby ihn mit diesen Tieren hatte, braucht kein Mensch. Bei Sonnenschein und mittlerweile etwas Windstille fahren wir wieder zurück über die Magellanstraße,


danach steuern wir Punta Arenas an. Auf dem Weg dahin sehen wir noch das Geisterdorf San Gregorio mit einer verlassenen Estancia und 2 Schiffswracks im Meer, irgendwie beeindruckend.


Wir erreichen Punta Arenas am Nachmittag, gehen noch kurz einkaufen, wir bleiben jetzt einige Tage auf chilenischem Boden und in den NP´s gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten. Was für Volkmar die Staeks, sind für mich die Scampis, hmmmm…..

Nach langem Suchen finden wir endlich den freien Stellplatz in einem Wäldchen, am Camping Chabungo, haben einen tollen Blick auf das Wasser und genießen noch lange den Sonnenschein und die Helligkeit mit einigen der Mannschaft.


25.11.2019 Punta Arenas, SP Puerto Natales

Besichtigen heute Punta Arenas, eine schöne, saubere Stadt in Chile. Sie ist 50 % in kroatischer Hand, neben Deutschen und Engländern. Gegründet wurde sie, wie kann es anders sein von Spaniern, sie haben ihr Markenzeichen hinterlassen. Übrigens alle südamerikanischen Städte sind in einem Schachbrettmuster angelegt, man kann nichts falsch machen, merkt sich die Blocks und findet wieder zurück. Der Tag ist heute verregnet, Wolken behangen und kühl, glatte 9 Grad erwarten uns. Wir sind vollkommen durchgefroren und nehmen vor dem Museumsbesuch von Braun, der Schwiegersohn von Mentosa, welche die Region hier regiert und geschäftlich vereinnahmt haben, Abschied von der Gruppe. Das nächste Taxi ist unser und wir flüchten in unser warmes Haus.

  

Habe noch lange die Steppjacke an, um einigermaßen warm zu bleiben, Volkmar lacht mich aus, da treffen immer Welten zusammen, er kurzärmelig, ich im Pelz. Vor uns liegen noch 273 km durch unterschiedliche Gegenden. Erst führt uns die Routa 9 kilometerweit am Wasser entlang – wunderschön, dann wird es hügelig, Wald bewachsene Stellen, tote Südbuchen und Seenlandschaften, wie in Europa. Mitten darin sehen wir nur einige Wildgänse. Der „Ayers Rock“ auf chilenische Art ist noch einmal eine Abwechslung.

Dann erreichen wir Puerto Natales, ein kleines Fischerdorf, da es immer noch regnet, fahren wir geradewegs auf den freien Stellplatz, nahe am Hafen. Wärmen uns noch mit einem Jagertee auf, der tut gut. Nach dem Meeting bleibt jeder in seinem Häuschen, es ist absolut kein Wetter für außen.

Am Abend gibt es heute noch viel Tee, die Temperaturen lassen es zu. Volkmar wagt sich noch mal vor das WoMo um die schöne Abendstimmung festzuhalten! Danach wird am Blog gearbeitet.

26.11.2019 NP Torres del Paine

Am nächsten Morgen werden wir mit Sonnenschein geweckt. Die Fahrt ist phantastisch, mit Blick auf die Anden bei Sonne, aber 9 Grad. Die Straße in den NP Torres del Paine ist weniger begeisternd, unendliche Kilometer Schotterpiste, haben eine Schaukelfahrt gratis, aber unser WoMo leidet Höllenqualen.

Nach einiger Zeit wird das Wetter bewölkt, es tröpfelt sogar leicht, wir sind in Patagonien. Pünktlich beim Stopp für unsere Wanderung am Lake Grey, wo wir Eisberge auf dem Wasser sehen und bis zum Gletscher blicken können, haben wir wieder wunderbaren Sonnenschein. Das Andenmassiv des Torres del Paine können wir voll bewundern.

 

Danach fahren wir im NP zu unserem Campingplatz Camping Pehoe, der Weg führt uns am Rio Paine entlang, mit seiner azurblauen Farbe, wieder diese hässliche Schotterpiste.

Dafür entschädigt dieses wunderschöne Plätzchen, welches wir uns ausgesucht haben. Man könnte glatt hier stehen bleiben… Ich bin jetzt ganz still, alles andere sagen die Bilder.

Am Eingang des Campingplatzes treffen wir wieder unsere „Deutsch-Spanier“, das wird wohl noch oft vorkommen, dass man einen Grund zum Winken hat. Es ist sonnig, wir stehen 2 Tage am Platz, also wird der restliche Nachmittag von einigen Frauen für einen Kessel Buntes genutzt, ich bin dabei. Bei unserem Grillabend sitzen dieses mal schon 4 weitere Paare mit am Tisch, Volkmars Grill ist ein Magnet, aber es ist schön, sitzen noch lang gemeinsam beisammen und genießen die Natur.

27.11.2019 NP Torres del Paine, Wanderung Mirador Condor,

Mischa’s 70’ger

10:00 Treff für eine gemeinsame Wanderung zum Mirador Condor, es ist ´mal Ruhetag für das Fahrzeug und Volkmar kann etwas länger schlafen. Wir sind Sonnenkinder, beim Spaziergang – das volle Programm der Bergwelt.

               

Außerdem können wir in der Luft 2 Condore oben am Berg bestaunen. Jeder gibt sein Bestes mit dem Fotoapparat.


Der Rückweg führt uns am Lake Pehoe vorbei, mit einem Einkehrschwung in der Hosteria Alto Pehoe.


Die Gruppe trennt sich danach, einige gehen einen etwas schwierigen Weg am See entlang zurück. Volkmar ist natürlich dabei. Alle anderen wählen den Weg auf der Straße.

Am Nachmittag wird gemütlich gefaulenzt.

Heute Abend legt Michael etwas Fleisch für die gesamte Gruppe auf den Grill, er wird 70. Jeder bringt Zutaten und Getränke mit. Der Abendausklang sollte nicht langweilig werden, ich korrigiere mich, er war Spitze. Wir sind – so sollte es bleiben, eine tolle Truppe, Pläne für kommende „Feschtle“ wurden schon geschmiedet. Bis morsche…..

 


28.11.2019 NP Torres del Paine

Wanderung Grande Salto-Lago Nordenskjöld

09:30 Abfahrt, 10:00 trifft sich die Gruppe auf dem 7 km entfernten Parkplatz Saldo Grande, einem Wasserfall zur Wanderung entlang des Lago Nordenskjöld immer noch im NP , die Sonne ist uns hold, können den See und das Bergpanorama genießen. Bewegung tut allen gut.

Mittags auf der Weiterfahrt zur Laguna Amarga wird es wolkig. Am Stellplatz angekommen, genieße ich noch eine 1 ½ stündige Runde um die Lagune, komme aber mit nassen Strümpfen zurück, habe wohl die Sache mit den Schuhen etwas unterschätzt, zudem habe ich einen zu warmen Anorak an.

Nun ja, die Vollwaschung lohnt sich. Volkmar repariert derweil den Behälter der Scheibenwaschanlage, der Schlauch war lose, sicher Dank der Schotterpiste. Am Abend kommt sogar noch etwas Regen und Wind auf, macht nix, die Individualtouristen können den Abend auch mal allein verbringen. Beim Meeting bekommen wir noch einen „Schönen Tag Drink“, denn den Torres del Paine hatten wir den ganzen Tag wieder im Blick!

29.11.2019 Estancia Librun

Wir verlassen den NP Torres del Paine und auch Chile. Sind wieder in Argentinien, der ständige Wechsel wird uns noch wochenlang begleiten. Der Himmel ist genau so trüb, wie das Land durch welches wir heute fahren, nur Einöde. Sind 15:00 bei der Estancia Librun angemeldet, werden in das Leben auf diesen Einrichtungen eingewiesen, sehen wie die Schafe gewaschen, die Hunde die Herden zusammen treiben und können bei einer Schafschur zu sehen. Es ist ein harter Job. Für uns ist es schon mühsam, dem harten Wind entgegen zu treten, aber das ein ganzes Leben lang – unvorstellbar. Der Großvater des heutigen Enkels ist 1898 aus Eisenach nach Patagonien ausgewandert, hat 1903 Sophia Schmidt, ebenfalls aus Deutschland kennen und lieben gelernt und ist mit ihr ein Leben lang auf dieser Estancia geblieben.

Am Abend dann für die Gruppe ein gemeinsames Lamm Essen. Die toten Lämmer werden auf Vorrichtungen aufgespießt und am offenen Feuer gebraten, es schmeckt hervorragend, ist halt ganz frisch.

 

Wir bleiben heute Nacht hier auf offenem Gelände stehen, der Wind, der Wind, das himmlische Kind. Dafür ist es aber ganz lange hell – der Sonnenaufgang dann sehr schnell.

30.11.2019 El Calafate

Wir kehren in die Zivilisation zurück. Der Weg führt uns in das 188 km entfernte El Calafate am Lago Argentino. Mitten in der Prärie eine wundervolle Stadt.

Fahren 08:00 Uhr los, bei 8 Grad geht es durch weites hügeliges Land, sogar auf 800 Höhenmeter. Sehen 2 Condore und einige Nandus auf dem Weg. In El Calafate haben wir einen sehr schönen Blick auf den farbenprächtigen See Lago Argentino, wir genießen ihn bei Sonne. Können noch Nachschub für Leib und Seele „tanken“ und haben seit Tagen wieder Internet. Am Eingang der Stadt wird noch schnell Winke, Winke gemacht, die Deutsch-Spanier kreuzen, wie so oft unseren Weg. Die Stadt El Calafate zum Eingang des NP Parque National Los Glaciares ist wirklich sehens- und liebenswert. Viele nette Häuser, Lokale und Boutiquen, der Stadtbummel hat sich 100 % gelohnt, haben noch nie so eine niedliche Stadt gesehen.

 

Fahren weiter zum Übernachtungsplatz am Bootshafen nach Punta Bandera, dort beginnt morgen die Katamaranrundfahrt zu den Gletschern, finden sogar noch etwas Tannengrün für den 1. Advent, etwas Schmuck muss sein und natürlich trinken auch wir einen Glühwein mit Euch „Daheim Gebliebenen“, aber erst morgen.

01.12.2019 Katamaran Gletscherfahrt, 1. Advent

06:30 klingelt der Wecker, 08:00 Treffen am Bootshafen, aber wir sind geplättet, der erste Bus trifft schon 07:30 Uhr am Parkplatz ein, nicht zu toppen, die Nachfrage ist begehrt. Der Himmel meint es leider nicht so gut mit uns, es ist etwas bewölkt. Auf der Fahrt über den Lago Argentino sehen wir den Upsala Gletscher nur in etwas Entfernung,

den Spegazzini Gletscher ganz aus der Nähe,

welche die Größten sind, bis zu 120 m hoch an der Endmoräne.

Die Schiffsfahrt entpuppt sich als sehr in die Länge gezogen, dann noch eine 1,5 stündige Mittagspause in einem neu gebautem Restaurant am See, wir sind auf Sturm und als Gipfel, keine Ansteuerung auf den spektakulärsten und bekanntesten Gletscher Moreno. Wir und alle aus der Gruppe sind enttäuscht und etwas wütend. Einige Passagiere an Bord sind so begeistert, dass sie eine Siesta halten, Schlafabteile entstehen und wir bedauern die Zeit. Naja, die großen Eisberge hatten aber auch schon einen gewissen Eindruck hinterlassen.

15.30 endlich wieder am Hafen, fahren wir noch mit dem WoMo zum Moreno Gletscher, er ist nicht weit entfernt. Hier hätten wir den Tag besser und in aller Ruhe verbringen können. Danach ist man schlauer. Aber gut, die Perspektive vom Wasser hatte auch etwas.

Haben noch Stress, wieder am Campingplatz La Marka in El Calafate pünktlich einzutreffen, hier findet 20:00 Uhr unser Glühweinabend zum 1. Advent in der Gruppe statt. Ursula, unser Wunderkind zaubert 2 Christstollen aus ihrer komplett ausgestatteten Bordküche für uns – etwas Heimat, obwohl wirklich niemandem, bei diesen vielen Eindrücken nach Advent ist.

Eine absolut neue Erfahrung – hätten wir uns nie vorstellen können, die stade Zeit nicht zu Hause zu verbringen. Wir haben etwas Weihnachtsdeko mit, absolut kindisch in dieser Gegend. Aber der Abend war trotzdem Spitze.

02.12.2019 El Calafate

Heute ist Ruhetag, Volkmar darf aufstehen, wann er will, irgendwann muss der Schlaf der kurzen Nächte nach geholt werden. Ich nutze die Zeit ganz spektakulär erst für den Innenputz und besuche danach die niedliche Stadt, er wie immer vor dem PC, um die Tage mit dem fehlendem Internet aufzuarbeiten. Es ist richtig schönes Frühlingswetter. Hier im Ort gibt es einen deutschen Bäcker, ich decke mich reichlich mit Brot ein, dass bekommen wir nicht gleich wieder, denn wir werden noch lange auf dem Kontinent bleiben. Heute gibt es nichts Aufwendiges zu berichten, morgen geht es weiter.

03.12.2019 El Chaltén

Wir verlassen den schönen Campingplatz in El Calafate und nehmen Abschied vom Lago Argentino bei wunderschönem Sonnenschein.

Der Lago ist 3x so groß wie Buenos Aires, unvorstellbare Dimensionen, genau wie die Distanzen von einer Stadt in die nächste, 200 – 300 km, dazwischen nur Natur. Wir bleiben im NP Los Glaciares, fahren nur in den Norden. Die 2. Gruppe der Panamericana Tour begegnet uns, wir fahren, sie kommen, leider sind Vreni und Max dieses mal nicht in Sichtweite, sie treffen später ein, wir sind schon auf Fahrt in das 215 km entfernte El Chaltén. Kommen an einem historischen Ort vorbei, das Parador y Hotel de Campo La Leonaund, welches 1894 gegründet wurde und unter Denkmalschutz steht. Butch Cassidy und Sundance Kid wohnten und versteckten sich hier, Sie hatten in London eine Bank ausgeraubt.

Immer wieder müssen wir einen Fotostopp einlegen um die Landschaft und natürlich den legendären Fitz Roy (3409 m) aufzunehmen und das bei strahlender Sonne, was absolut nicht selbstverständlich ist. Die gesamte Fahrt hatten wir Glück, sind absolut dankbar. Gefühlt sind wir über 100 km einer Fototapete entgegen gefahren, ein Panorama, unglaublich!

Danach sehen wir noch den Gletscher Viedma am Lago Viedma, allerdings nur von der Ferne, aber die treibenden Eisberge sind sichtbar – gigantisch.

Kurz vor El Chaltén bekommen wir drei Condore in den Blick, diese seltenen Vögel sind Herrscher der Lüfte.

Wir sehen, wie es schon sehr oft passiert ist, die Deutsch-Spanier aus El Chaltén ausfahren, wir fahren hinein. Beim Infocenter begegnen uns wieder die 2 Belgier von der Grande Africa, es ist wirklich verrückt, ein so großes Land, aber immer wieder klein.

El Chaltén entstand nur durch den Tourismus am Rande des NP und ist der letzte Fleck Zivilisation, danach gibt es nur wieder ein Zurück. Dafür sind viele entzückende Lokale und eine kleine Brauerei im Ort. Der Campingplatz am Rio Fitz Roy ist gepflegt, super für 3 Übernachtungen.

04.12.2019 El Chaltén Wanderung Laguna Torre

Heute ist großer Wandertag, unser Mobi hat frei. Die Wanderung führt zur Laguna Torre, wir kommen dem Cerro Torre (3102) mit seinem Gletscher ziemlich nah, Alpinisten gehen weiter und erobern den Berg über den Gletscher. Aber wir sind zufrieden. Es ist eine sehr beeindruckende Wanderung durch tolle Natur und Formationen. Die Sonne verlässt uns nicht.

Nach den 20 km wandern schmeckt ein Bier in der kleinen Brauerei der Stadt – es zischt.

Sind total verschwitzt und verstaubt, noch schnell eine kleine Handwäsche und eine Große für uns. Sitzen noch zum Essen in der Natur, aber der Wind ist frisch – halt noch kein Sommer. Aber Arbeit am PC gibt es immer und das in der warmen Stube. Bis morgen….

05.12.2019 El Chaltén Wanderung Laguna de los Tres

Der zweite Wandertag steht an, dieser bedeutet 24 km zum legendären Fitz Roy (3409 m) hoch. Die Wanderwege sind spektakulär naturbelassen, sowie faszinierende Ausblicke. Der Fitz Roy zeigt sich wieder von seiner sonnenreichen Seite, was wie erwähnt, eine Seltenheit ist.

Volkmar erklimmt den letzten Kamm der Endmoräne des Fitz Roy, weiter kommt man an diesen Berg nicht heran, die Lagune de Los Tres ist das Ende, diese wird von den drei Gletschern Piedras Blancas, de los Tres und Rio Blanco gespeist. Die Eindrücke sind bewegend, Birgit sind sogar die Tränen gekullert, bei diesem Erlebnis, auch Volkmar hatte Pippi in den Augen!

Diesen 1 km Anstieg habe ich mir erspart – er ist mit 400 Höhenmeter schwer erkämpft – nein Danke, das liebe ich nun wirklich nicht, wandern ja – aber klettern ist nicht meine Welt, die Sonnenbank an der Raststation vor dem Aufstieg hat mich für die 1,45 h Wartezeit entschädigt. Die Höhenmeter von 1300 auf dieser gesamten Wanderung reichen vollkommen.

Kommen auf dem Rückweg noch an der Laguna Capri vorbei, diesen Fleck Erde kann man auch als wunderschön bewerten. Wir lassen jetzt wieder die Bilder sprechen.

Danach noch ein wohlverdientes Bierchen in der Brauerei in El Chaltén, wollten den Tag damit ausklingen lassen, aber….

Am Abend bei dem Meeting noch eine Überraschung, Ursel und Sepp sind zum 7. mal Oma und Opa geworden, ein Darian sollte es sein.

Wir feiern mit Sekt und Salzgebäck und wünschen alles Gute für den 7. Enkel, dann endlich Feierabend, der patagonische Wind hält das Beisammensein im Freien bei späteren Temperaturen noch in Grenzen. Noch paar Texte für den Blog im Mobi, jetzt ist Schluss.

06.12.2019 Gobernador Gregores

Nach dem wir uns nun zwei Tage abgestrampelt und unserem Kumpel Ruhe gegönnt haben, muss er nun für uns wieder arbeiten, 300 km von einem Ort zum Nächsten, schaffen wir nun wirklich nicht allein, aber es kommen wieder Ruhetage. Wir verlassen den Traumcampingplatz und den NP Los Glaciares schweren Herzens, aber wir müssen weiter. Finden am Scheibenwischer noch eine kleine Nikolaus-Überraschung,

dann führt der weite Weg in vollkommene Pampa. Ein letzter Blick auf den Lago Viedma mit seinem Gletscher, begegnen noch einem Graufuchs und einigen Guanacos, das war´s. Zwei Fahrzeugen der 2. Gruppe kommen uns entgegen, welche nach El Chaltén fahren, wieder keine Chance auf ein Treffen mit Vreni und Max. Sie sind zu spät.

Unser Kumpel muss jetzt Schwerstarbeit leisten, 60 km Schotterpiste – knapp 3 Stunden, dafür werden wir mit einem kurzen Ausblick auf den Lago Cardel ein wenig entschädigt, doch die Piste nervt dennoch.

Der Ort Gobernador Gregores ist einigermaßen zivilisiert, finden Einkaufsmöglichkeiten, Tankstelle und einige nette Details, der Stellplatz ist nur eine Notlösung, aber können bei Sonne noch die letzten sommerlichen Temperaturen tanken.

07.12.2019 Puerto Moreno/Los Antiguos

Die Strecke führt uns weiter durch Argentinien, gen Norden, aber immer noch durch unwirkliches Land, Guanacos sind die einzigen Begleiter, leider liegen auch viele verendete Tiere am Wegesrand. Die Temperaturen werden wieder sommerlicher. Ein Lichtblick ist in der weiten Ferne der NP Perito Moreno mit seinen schneebedeckten Bergen. Der Stellplatz liegt direkt am Lago Argentino, weite Sicht auf die Anden, aber eben nur durch das Fenster unseres Mobis, der Wind ist stürmisch, wir sind noch in Patagonien. Haben heute 400 km mehr auf dem Tacho.

Trotz der widrigen Umstände wird fleißig gegrillt, dass Windschutzprogramm soll ausgebaut werden, bis heute war es eine Pappe, ab morgen wird ein Blech um den Grill gebaut, erfinderisch muss man sein – Volkmar tut alles, was er kann…..

Beim Meeting wird für der Gruppe ein Gonzo (auch Americano genannt) gereicht, ein gespritzter Schnaps und schmeckt wie ein Apperativ und absolut nach mehr…..

Volkmar fotografiert noch den Sonnenuntergang am Lago Argentino und wird vom Wind ordentlich durchgewalkt.

 08.12.2019 Gobernator Costa

Wir wünschen allen einen schönen zweiten Advent, genießt ihn. Dann fahren wir auf der Ruta 40 weiter durch Patagonien, übrigens schon seit Ushuaia gen Norden – südwärts war es die Ruta 3 von Buenos Aires bis Ushuaia. Verlassen die Provinz Santa Fe und kommen wieder in die Region Chubut. Die weiteren 400 km erweisen sich übrigens als geteerte Straße, es tut sich etwas, uns bleibt Pistenroute erspart, wir sind erfreut, auch in der Pampa tut sich etwas. Sehen 2 Nandus, einen Nandukindergarten – niedlich, 1 Hasen und paar Flamingos, ansonsten wieder Einsamkeit und keine Abwechslung. Treffen am Campingplatz in Gobernator Costa am Nachmittag ein und können noch etwas Sonne tanken.

Am Abend gibt es anlässlich des 2. Advent einen Amarula (süßen Schnaps – ähnlich dem Baileys), er schmeckt leider zu gut, gehe danach ins Bett, tut mir leid, übrigens schmecken die Früchte den Tieren in Afrika, aus dem das Getränk kommt und hergestellt wird, auch sehr gut, mit der gleichen Wirkung.

09.12.2019 El Bolsón

Wir hoffen so auf Abwechslung, heute haben wir es. Vor uns liegen 320 km, erst hügeliges Land, dann Wälder, Berge begrünt, dann schneebedeckt, sogar noch Lubinien und Gingster am Weg, wir sind überrascht, fühlen uns wieder wie in den heimischen Bergen – volles Naturprogramm, nach den letzten Tagen purer Pampa. Besuchen noch ein Museum von Benetton, eine Ausstellung der indigenen Kulturen und der damals „zivilisierten Welt“ um 19 Hundert.

Da wir Zeit haben, machen wir noch einen Abstecher zum Lago Puelo, auch ein schönes Plätzchen um eine Übernachtung einzulegen,

 

aber der Campingplatz La Chacra in El Bolsón ist gebucht. Es ist ein schönes großes Gelände, mit vielen Bäumen und Rasenflächen, man kann sich wohlfühlen. Nach einem langen Schwätzschen mit unseren Mitfahrern beenden wir den Abend und pflegen noch die Daten für den Blog.

Manchmal ist der Tag lang. Bis morgen.

10.12.2019 San Carlos de Bariloche

Wir verlassen El Bolson und sehen erst jetzt beim Verlassen die Schönheit des Ortes, es ist eine touristische Gegend mit vielen schönen Gebäuden. Ein kleiner netter Nobelort. Unser Campingplatz war fast schon ein kleiner Park mit Vögeln. Die Stadt ist umgeben von Bergen, dazu ein mildes Klima und wieder Traumwetter. Es lässt uns nicht los, hoffentlich haben wir weiterhin so viel Glück.

Wir durchfahren eine Landschaft, die uns auf bis zu 1000 Höhenmeter führt – wir fühlen uns in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, die Gingster – und Lubinienlandschaft begleitet uns, dazu Seen und die Berge, die Bilder der Fotostopps werden euch Einblicke gewähren.

Die Stadt San Carlos de Bariloche ist ein Besuchermagnet von bis zu einer Mio Touristen im Jahr, es ist ein Nobelort vom Feinsten. Die vielen kleinen Villen für Urlauber, oft aus massivem Holz gebaut, begeistern uns, echt toll. Solche Seiten kann auch Argentinien haben, aber selten. Der Ort liegt am Rande des NP Nahuel Huarni am gleichnamigem See.

Bevor wir den Campingplatz ansteuern, machen wir noch einen Abstecher zum Hotel Llao Llao, dem 1. und sehr feinen 5 Sterne Hotel Argentiniens, mit dazu gehörendem Golfplatz.

Am Abend nutzen wir die Feuerstelle und grillen mit Flo und Jetti, das Feuer wärmt und ist gemütlich. Danach Meeting – eine Überraschung – Jens verlässt uns übermorgen, er hat drei Wochen Jörg, seinen Bruder im Womo begleitet und spendiert einen Weinabend, die Luft ist wieder alkoholgeschwängert, Abschiede gehören dazu.

11.12.2019 San Carlos de Bariloche, Cerro Campanario

Fahren am morgen mit der Gruppe per Seilbahn auf den Cerro Campanario, hier liegt uns die Schweiz Südamerikas zu Füßen, der Lago Nahuel Huapi und die Anden im Hintergrund, noch bei Sonnenschein. Danach eine Stadtbegehung im San Carlos de Bariloche, hier holt uns der Wind wieder ein, der Lago ist in unmittelbarer Nähe. Wünschen uns einen Glühli zur Aufwärmung, den es natürlich nicht gibt, aber kaufen für unsere Wichtel für den 24.12. Geschenke ein. Die Schokoladenläden sind voll in dieser Stadt und berühmt. Nun kann der Weihnachtsabend kommen.

Am Abend bedienen wir wieder eine Feuerstelle am Campingplatz, leider ist es kühler durch den Wind, doch es wärmt ein bisschen und wir brauchen kein Fleisch mehr nach Chile zu schmuggeln, man muss das Wetter nehmen, wie es kommt.

Danach genehmigen wir uns noch einen Glühli, aus Deutschland importiert – Advent ist Advent.

Heute Abend stoßen wieder zwei von vier Fahrzeugen zu unserer Gruppe, die 500 km Schotterpiste in 5 Tagen auf der chilenischen Seite an der Seenplatte entlang gefahren sind, solche Alleingänge kann man sich genehmigen – haben schon einige Teilnehmer mit Allrad genutzt. Aber unser Kumpel ist froh, solche Straßen nicht zu sehen.

Es war ein schöner, aber auch kühler Tag, Guat’s Nächtle….

12.12.2019 San Carlos de Bariloche, Essen

Einige aus der Gruppe haben eine Rafting-Tour geplant – diese kennen wir schon aus Deutschland und klinken uns aus. Der Tag wird wieder zum Putz- und Waschtag für uns. Solche Zeiten müssen genutzt werden. Der Campingplatz ist zwar schön mit Bäumen angelegt, jedoch der Staub am Boden ist unübertroffen, nicht nur für das Mobi, sondern auch für unsere Füße, man könnte sie ständig reinigen, das hatten wir noch nie, dafür aber heute windfrei. Das dritte Fahrzeug der Extratour auf der chilenischen Seite stößt zu uns. Es gibt viel zu berichten.

Die meisten der Gruppen genießen am Abend ein 7 Gänge Gourmet-Essen, anlässlich des Abschiedes von Patagonien auf der Argentinischen Seite – leider nichts für mich, Volkmar ist Solo.

Sie sind zwar nicht satt geworden, doch meine Küche ist kalt, liege schon im Bett, als er kommt…

13.12.2019 Osorno

Am nächsten Morgen verlassen wir die legendäre Routa 40, die uns von Ushuaia nordwärts in Argentinien begleitet hat, verlassen auch die Provinz Chubut und kommen nach Chile. Zuvor sehen wir aber noch eine abwechslungsreiche Landschaft mit bewaldeten und schneebedeckten Bergen, Blumen und einem super schönen Touristenort mitten drin. Die Wanderlust lässt grüßen, schöne Cabanás, die Preise sicher auch, es ist hübsch anzuschauen. Der Tag ist trüb und etwas regnerisch, kommen am legendären Vulkan Orsorno vorbei, der 2011 beim Ausbruch die ganze Region mit Asche bedeckt hat und viele Wälder abgestorben sind.

Nun wieder die berüchtigte chilenische Lebensmittelkontrolle. Die ersten der Fahrzeuge werden bis auf das Messer kontrolliert – von Innen nach Außen umgekrempelt, nichts bleibt verborgen. Gott sei Dank haben wir zwei Beamte im gesetzten Alter, die sichtlich beeindruckt vom Fahrzeug und deshalb nicht ganz so konsequent sind. Mein Herz rutscht wieder aus der Hose an den rechten Fleck – geschafft. Nur ein paar Weihnachtszweige, welche leider argentinischer Abstammung waren – also falsches Land wurden konfisziert, so sind die Gesetze – lächerlich. Sind nun um eine Erfahrung reicher für die Zukunft.

Angekommen auf dem Gelände der kleinen Privatbrauerei von Armin aus Oberstaufen, der seit vielen Jahren in Osorno in Chile lebt, stehen wir auf einer Wiese mit vielen Vögeln und genießen erst einmal deutsche Hausmannskost, Bratwurst, Kassler, Leberkäse mit Sauerkraut, Bratkartoffeln und Spätzle. In der Runde hat es jedem geschmeckt – ein Stück Heimat, dazu hausgemachtes Bier, lecker und doch noch Sonnenschein am Abend.

14.12.2019 Osorno – Frutillar – Saltos del Petrohué – Vulkan Osorno – Osorno

Heute dürfen wir alle unsere Zeit und die Wege nach Belieben aufteilen. Fahren bei herrlichem Sonnenschein in die Natur nach Frutillar Bajo, ein Zentrum der deutschen Einwanderer, sehr sauber, gepflegt und am Lago Llanquihue gelegen, sehr idyllisch.

Der Weg ist noch weit, über das schicke Städtchen Puerto Varas, ebenfalls an diesem See gelegen, hin zu den Saltos del Petrohue, die vom Rio Petrohue gespeist und in den Lago Petrohue fließen. In diesem NP Vicente Perez Rosales, dem ältesten in ganz Chile, kommt man sich vor, wie im Regenwald und die 600 Jahre alten Wasserfälle sind das große Highlight.

Danach fahren wir noch einige Kilometer hoch zum Vulkan Osorno, er ist jedoch in Wolken gehüllt, so dass wir auf halber Höhe die Sicht auf den Lago Llanquihue auch nicht richtig genießen können und umkehren.

Aber bei den beiden Aussichtspunkten erspähen wir noch niedliche Graufüchse.

Wir beenden die Runde um den Lago Llanqihue und kommen erst 17:00 Uhr wieder auf den Platz. Heute werden die Vorräte aufgetischt um neue Ware in Argentinien aufnehmen zu können, die Steaks und Garnelen winken. Aber wir haben noch paar Tage Zeit.

Volkmar ist erkältet – Erikas Wunderwaffe aus Freihalden, ein hausgemachter Kräuterschnaps vom Feinsten, wird nun hoffentlich schnell wirken. Dazu noch Tee mit Zitrone, Ingwer und Honig.

Bis morgen.

15.12.2019 Conaripe – Lago Calafquen – Termas Geométricas

Unser letztes Fahrzeug vom Alleinausflug aus Chile kam gestern Abend auch wieder in die Gruppe.

Seit 2 Tagen wird 08:00 Uhr Morgensport betrieben, so bleiben wir mit den langen Strecken im Fahrzeug etwas fit. Wunderbarer Einstieg in den Tag.

Genießen heute die Landschaft, sie ist wie dahoam, erst Wiesen und Flüsse, dann Berglandschaft, wie im Voralpenland, am Schluss Seen und die Anden, man kommt sich vor, wie in der Schweiz, alles natürlich in größeren und weiteren Dimensionen. Kommen am Nachmittag am Campingplatz Conaripe an.

Der dritte Advent wird dieses mal kein kleines Fest, sondern endet mit einem Ausflug in die Termes Geométricas. Der dicht bewachsene Canyon, die Wasserfälle und die heißen Becken, welche von den vielen Vulkanen in der Gegend beheizt werden, sorgen für wunderbare Entspannung und Vergessen. Sie sind japanischen Gärten nachgestaltet – wieder lassen wir die Bilder sprechen.

Kommen spät abends nach Hause und sind aufgewärmt vom warmen Wasser, die Dusche kann getrost ausfallen.

Jetzt müssen wir noch arbeiten, aber trinken zur Aufwärmung trotzdem noch einen Glühli, da es doch wieder frisch wird. Unsere Weihnachtszweige duften außerordentlich und bringen etwas Stimmung in die Hütte.

16.12.2019 Pucon

Der Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein. Waren die ersten Tage in Chile in der Provinz Los Rios, jetzt in Arancania, es sind nur 50 km nach Pucon. Die Gegend ist weiterhin wie in den Alpen, sehen die Vulkane Villarica, in dem gleichnamigem Ort können wir wieder Brot in der Bäckerei Rostock kaufen, benannt nach dem deutschen Auswanderer der aus Rostock kam, immer nähert man sich der deutschen Geschichte.

Auf dem Weg sehen wir auch den Vulkan Lanín auf der argentinischen Seite. Schauen noch kurz am Flughafen in Villarrica vorbei, da sich einige aus der Gruppen für einen Rundflug zum Vulkan Villarrica angemeldet haben. Sie fliegen direkt über den Krater und sehen die Lava. Die Bilder, die sie uns zur Verfügung stellen sind atemberaubend. Seht selbst.

Wir haben uns entschlossen, das Museum der Mapuche, der Ureinwohner in Curarrehue zu besuchen und die Tradition kennenzulernen, leider hat es wegen Baumaßnahmen geschlossen. Es ist ein Tag, wo jeder das tun kann, was er möchte, Möglichkeiten werden angeboten, das ist immer schön und mit weniger Stress verbunden. Nun fahren wir zum Campingplatz Parque La Poza in Pucon und genießen den restlichen Nachmittag.

Volkmar baut seine windfeste Vorrichtung für den Grill fertig.

Am Abend wird noch der 3. Advent in der Gruppe mit Glühwein nach gefeiert, man sitzt noch lange beisammen, die Temperaturen sind weiterhin frühlingshaft.

17.12.2019 Pucon – Ojos del Caburgua – Lanhaushotel San Sebastian u. z.

Heute können wir ausschlafen, jeder genießt seine Freizeit. Wir entschließen uns zum Lago Caburgua, dem wärmsten in der Gegend zu fahren, genießen die Ruhe und die Natur bei schönstem Sonnenschein.

Andere verbringen den ganzen Tag beim Wandern im NP Huerquehue, aber Volkmar ist krank, wir lassen das.

Kommen vorher an der Lagune Azul vorbei, Ojos del Carbugua genannt. Es sind Quellbecken eines unterirdischen Flusses.

 

Auf dem Rückweg wird ein kurzer Halt am Landhaus von deutschen Auswanderern aus Lindau eingelegt. Es ist toll, was sich manche Auswanderer aufgebaut haben. Das Hotel ist wunderschön, ebenso wie der Park. Sie haben eigentlich geschlossen, dürfen aber dennoch einen Blick riskieren und sind dankbar.

Am Nachmittag, ein kleiner Aufenthalt bei Kaffee, und Ursel unsere Stollenbäckerin kredenzt einen Apfelstrudel und Apfelkuchen. Es schmeckt lecker. Zum Ausgleich danach noch einen Stadtbummel in Pucon.

 

Nach dem Meeting noch ein gemütliches Beisammensein im kleinen Kreis. So schnell vergeht der Abend.

18.12.2019 Chillán Viña Chillán

Der Regen verhindert heute unseren Morgensport. Sehen noch die ersten der 2. Panamericanatour ankommen, aber sie sollen Pech haben, die Flüge zum Vulkan Villarica sind abgesagt worden, keine Sicht auf die Anden.

Reisen nun, nach einem Tag Pause nach Chillán weiter. Es führt uns neben der Landschaft, die uns ganz arg an die von Deutschland erinnert, nämlich Wälder, Wiesen, Felder auch durch das Mapuche Gebiet. Sie bieten an der Straße selbstgemachten Käse und andere Leckereien an. Die einzige Abwechslung auf den 370 km sind Chiles größte Wasserfälle Salto del Laja – naja – müssen echt lachen und denken an dem Amselfall in der Sächsischen Schweiz. So verwöhnt sind wir schon…

Stehen auf dem Weingut Viná Chillán – ein Schweitzer,

ausgewandert vor 18 Jahren erklärt uns die Arbeit mit dem Wein. Anschließend natürlich Verkostung des köstlichen Getränk’s

und nach dem Meeting, Treff im Restaurant zu einem vorzüglichen italienischen Essen. Es hat allen geschmeckt, das Carpacchio war hervorragend, meine Pasta habe ich zum größten Teil und die Nachspeise im Ganzen an Volkmar weiter gereicht. Der Wein dazu war exzellent.

Nach dem langen Tag, zieht es uns ins Bett.

19.12.2019 Santiago Anfahrt

Wir starten gen Santiago – wieder in eine große Stadt, sind wir doch alle Naturkinder und viel lieber dort. Es nützt nichts. Der Tag startet trüb, später zeigt sich wieder die Sonne, doch die Temperaturen sind warm. Die 463 km zeigen uns nun sehr besiedeltes Gebiet, Obstanbau und viel Industrie – die Hauptstadt in Sicht, zeigt man sich reger. Haben die Grenze zur Provinz Metropolitana überschritten.

Da in Santiago die Krawalle und Unruhen immer noch im Gange sind, stehen wir ganz weit entfernt von der Stadt auf einer Apfelsinenplantage,

statt Stadtrundgang in Santiago wird es morgen eine Stadtrundfahrt geben.

Die Sicherheit geht vor, wir werden sehen, wie es mit Bolivien und Peru sowie die mittelamerikanischen Länder weiter geht. Man ist vorbereitet.

20.12.2019 Santiago

Die Stadt Santiago ist keine schöne Stadt und ständig umgeben von Smog, rings um die Anden. Die Sicht ist daher selten gut, aber in unserem Reisebus fühlen wir uns gut aufgehoben. Besichtigen die Armen-, Reichen- und Regierungsviertel. Im Zentrum sieht man viel Vandalismus der letzten Wochen, eingeschlagene Ampelanlagen und beschädigte schöne alte Straßenlaternen, beschmierte Denkmäler und unvorstellbar für diese Stadt – Gebäude mit Grafitti besprüht, bei uns mittlerweile Alltag, hier ist es Neuland. Von den Straßenbarrikaden sieht man nichts mehr, jedoch die Straßen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Danach fahren wir zum Stadtberg der Stadt, welche 1541 von den Spaniern gegründet wurde, es aber umstritten ist, man meint, die Inkas waren eher da, egal. Hier laufen wir auf historischem Boden mit wunderschönen alten Anlagen und einem ebensolchem Park. Es macht Freude, doch noch alte Anlagen zu besichtigen. Auf dem Hauptplatz befinden sich auf dem Fußboden zwei steinalte Landkarten aus der Gründungszeit, sensationell ist auch der Palazzo del Moneda, der Münzstätte, die an 1846 als Palast der Präsidenten genutzt wurde. . Salvador Allende starb 1973 in diesem Gebäude. Santiago ist ständig von Erdbeben gebeutelt worden, viel Altes ist nicht mehr zu sehen. Beim Mercado Central wird Mittagspause eingelegt, wir besichtigen derweil noch den alten Bahnhof, wieder ein Utensil, was selten ist. Übrigens, Chilenen fühlen sich nicht als Südamerikaner, ihre Vorbilder sind Deutsche und Briten, diese haben hier ein großes Ansehen und kein Problem, sich anzusiedeln. Die Deutsche Polizei war Vorbild für die Hießige, in den Uniformen erkennt man Deutschland, selbst die Stiefel für die Armee werden in Old – Germany hergestellt. Vollkommen absurd. Die Temperaturen haben es mit 32 Grad wieder gut mit uns gemeint.

Am Nachmittag ist für Volkmar Weihnachten, seine neue Kamera ist mit Christiane aus Deutschland eingeflogen wurden. Sie bekommt nur 3 Monate Urlaub und besucht nun ihren Jörg in dieser Zeit. Jeder, der zur Gruppe stößt, wird mit Ersatzteilbestellungen aus Germany belagert. Aber toll, so funktioniert´s. Unsere Türscharniere wurden ja damals auch mit Jaenette aus der 2. Gruppe eingeflogen.

Beim Meeting treffen Anita und Werner wieder auf uns. Ihre Windschutzscheibe war defekt, sie mussten eine Nacht in Santiago Zwangspause machen. Alle Mann an Bord, bis auf Arnold, sein Schlaganfall ist kuriert, wir erwarten ihn in den nächsten Tagen, er wollte uns nach fahren, echt Klasse.

21.12.2019 Mendoza 350 km, Pass Libertador

Streifen auf dieser 350 km langen Strecke kurz die Provinz Valparaiso, erst nur Berglandschaft, dann die Anden in der gesamten Höhe. Bei 28 ° muss unser Kumpel heute den ersten südamerikanischen Pass Paso Los Libertadores 3130 m bewältigen, er wird gestreichelt, da er es prima hin bekommt. Die Serpentinen schlängeln sich gigantisch nach oben, an Kurve 17 wird Halt für einen Fotostopp erledigt, dort sieht man den Blick nach unten und fast das gesamte Ausmaß der Serbentinen.

Volkmar ist begeistert, die Berge mit seiner rötlichen Färbung. Fahren durch den Tunel ´del Christo Redentor, eine wichtige Straßenverbindung Chile-Argentinien über die Anden. Der höchsten Berg Südamerikas 6962 m, der Aconcagua zeigt sich leider nicht in seiner vollen Pracht, die Wolken vergönnen es uns nicht. Nach den Grenzformularitäten – sind nun wieder in Argentinien für ein paar Tage eingereist – wird zuvor noch ein kleiner Spaziergang auf 3000 Höhenmeter im NP Parque Nacional Aconcagua zu einer Lagune Los Horcones unternommen. Wir müssen höhentauglich werden für spätere Zeitpunkte. Hier wird eine Drohne als Verlust gemeldet, der Wind trägt sie unwiederbringlich in eine Schlucht, es wird an Drohne 2 übergeben….

Die Weg nach unten ist mit seinen dramatischen Felsformationen, dem weiten Tal, indem sich der Rio Mendoza entlangschlängelt und eine still gelegene Eisenbahnlinie mit seinen Brücken immer wieder den Fluss kreuzt, wunder-, wunderschön, jetzt bin auch ich richtig begeistert und Volkmar wird nicht wieder, besser geht nicht´s mehr, meinen wir, aber….., die nächsten Tage werden es zeigen, es wird noch besser. Machen noch viele Fotostopps zur Erinnerung und einen an der Puente del Inca, eine natürliche Steinbrücke, wo eine Schwefelquelle das Gestein rot gefärbt hat. Kommen nach 9 h begeisternder Eindrücke endlich in Mendoza auf dem Campingplatz an. Seht die Bilder…

 

22.12.2019 Mendoza Weihnachtsessen

Am nächsten Tag haben wir in Mendoza eine Stadtrundfahrt, 1561 gegründet. Sie ist umgeben von der Steppe, eine Oasenmetropole, die künstlich bewässert wird. Die Inkas legten ein Bewässerungssystem an, heute ist der dominierende Wirtschaftszweig der Weinanbau. Mendoza wurde leider auch nicht von den Erdbeben verschont, so gibt es auch hier kaum nennenswerte Sehenswürdigkeiten, dennoch zählt sie zu den schönsten Städten Argentiniens. Gehen im Park von General San Martin spazieren und besuchen den Platz der Befreiung mit dem Tor vor dem Park.

Anschließen fahren wir auf ein bekanntes Weingut und bekommen ein 8 Gänge Sterne Menü – unser Weihnachtsessen, mit Weinverkostung.

Danach gilt der Tag eigentlich als ausreichend, doch der vierte Advent lässt grüßen, es gibt noch einen Punsch mit Kuchenleckereien. Gute Nacht, mir reicht es…

23.12.2019 NP Ischigualasto, Pilgerstätte Difunta Correa

Die 460 km lange Fahrt in den NP Ischigualasto ist unspektakulär, fahren noch kurz die berühmte Routa 40, die uns seit Ushuaia gen Norden getragen hat, dann Steppe, dünn besiedeltes Gebiet, 47° C, stahlblauer Himmel, ein paar Ziegen am Wegesrand und 3 Esel – niedlich. Am Weg noch einen kurzen Stopp am Pilgerort Santuario de la Difunta Correa, einer Legende nach verdurstete Difunta Correa, als Sie ihrem Mann mit dem Kind in die Wüste folgte um ihn zu suchen, da er von Spaniern im Krieg verschleppt wurde. Das Kind überlebte Dank Muttermilch an der Brust der toten Mutter. So tragen jedes Jahr Millionen Pilger Wasser und Opfergaben an diesen Ort und sprechen ihre Danksagung. Viele kleine Kapellen entstanden, gebaut von den Pilgern. Ist zwar ganz nett, aber nicht nach unseren Vorstellungen. Eine ander Kultur eben.

Sind jetzt in der Provinz San Juan und kommen am Nachmittag am Eingang des Besucherzentrum im NP Ischigualasto an. Kein Baum, kein schattiges Plätzchen, nur Sonne.

Grillen am Abend mit Flo und Jetti, bevor wir wieder zum Meeting gerufen werden, die Nacht wird lang, noch keine Zeile geschrieben, noch kein Aufwasch erledigt, gar nichts….

Wir verabschieden uns kurzfristig von diesem Blog und lassen im Neuen weiterhin von uns hören.

Habt ein gesegnetes Weihnachtsfest, eine schöne Zeit, einen guten Rutsch ins Jahr 2020 sowie ganz viel Gesundheit. Liebe Grüße Petra & Volkmar!

20 Gedanken zu „♦Panamericana August 2019 – Oktober 2020♦ – ♦24.11.2019 – 23.12.2019 Feuerland-Magellanstraße → Chile – Mendoza♦

  1. Hallo Ihr zwei !
    Immer wieder mal schaue ich hier vorbei und freue mich , das ihr so viel erlebt. Ich wünsche Euch auf diesem Wege ein gutes, neues und vor allem gesundes Jahr. Und noch viele aufregende Momente die für immer in euren Herzen bleiben. Liebe Grüße Jana

    1. Hallo ihr Lieben, vielen Dank für die Geburtstagsgrüße. Ja es ist schon aufregend unsere liebe Mutter Erde. Volkmar kommt aus der Begeisterung gar nicht mehr heraus. Ständig Fotostopps und begeisternde Worte für die Gegenden. Vieles steht uns ja noch bevor. Haben seit heute die Atacama-Wüste verlassen, bei 3500 m Höhe gleich andere Temperaturen. Wir ziehen wieder wärmere Kleidung an, wird uns fehlen. Haben meinen Geburtstag in der Gruppe bei Rotwein und Salzgebäck gefeiert. Nun reisen wir morgen nach Bolivien ein, La Paz und Titicaca-See stehen auf dem Programm. Eine schöne Zeit für Euch, bis bald, tschüssi

  2. Liebe Petra, lieber Volkmar, wir wünschen Euch in der Ferne ein schönes Weihnachtsfest und für das neue Jahr Gesundheit und alles Gute für Eure weitere Reise. Eure Reiseberichte und die Fotos und Videos sind immer wieder sehr interessant. Bleibt gesund und seid ganz herzlich gegrüßt aus Berlin und Potsdam.
    Rainer und Christine

  3. Hallo Petra und Volkmar, immer wieder sind wir begeistert von euren Bildern, beim Ansehen finden wir kein Ende, supi,. Wir wünschen euch einen schönen 4. Advent und ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2020, gute Weiterfahrt mit vielen Eindrücken, tschüß bliv gesund un holt ju munter die Nordlichter Rita und Wolfgang. Am 1. Januar fahren wir nach Spanien bis Ende März, tschüß melden uns von dort mal.

  4. Hallo ihr Beiden. Haben wieder die Bilder und Komentare angeschaut wie immer wunderschön. Wer backt denn da die schönen Kekse immer? Ich habe auch wieder allerhand gebacken, muss aber aufpassen das Weihnachten noch was da ist. DerStollen schmeckt auch wieder. Ich sah euch ja an einen sehr schönen Weihnachtsbaum stehen. Petra merkt dir den für nächstes Jahr. Volkmar auch der Vulkan Gigantisch. Werde wieder richtig fit. Wünschen euch schöne Weihnachten wir werden an euch Denken und auf euch Prosten. Weiterhin gute Fahrt für euch
    LG🙋‍♀️🙋🏻‍♂️😘🎅🎅🎅🌲🌲

    1. Hallo Gilla, Hallo Bernd
      Schön, wenn wir euch mit unseren Beiträgen und Bildern vielleicht etwas mit auf unsere Reise nehmen können! Überwältigend sind für uns die Eindrücke und es vergeht kaum ein Tag mit nicht wieder einem neuen Höhepunkt! Heilig Abend werden wir im NP Talampaya / Argentinien am Lagerfeuer bei besten gegrillten Steaks und zum Dessert Stollen verbringen.
      Den Weihnachtsstollen backt Ursel, unsere Backfee in der Gruppe!
      Danach verabschieden wir uns nach mehreren Grenzübertritten Arbentinien – Chile, entgültig von Argentinien. Silvester werden wir in der Atacama Wüste verbringen. Hoffen bis dahin noch mal Internet zu haben, viele liebe Grüße, Petra & Volkmar

  5. Hallo Petra und Volkmar!Bin wieder in Eure schönen Bilder abgetaucht.Wunderschöne Eindrücke. Ihr lasst
    es Euch gut gehen. Zu Essen gibt es ja super Sachen. Habe ich da auf einen Bild Stolle gesehen?
    Gutsle gibt es auch. Ich war dieses Jahr wieder fleißig beim backen. Auf dem Weihnachtsmarkt war ich auch schon drei Mal. Ich wünsche Euch einen schönen vierten Advent, bleibt gesund. Liebe Gr. Sigrid

    1. Hallo Sigrid, freut uns wenn du uns auf den Fersen bleibst, ja wir genießen unsere Eindrücke und du hast richtig erkannt, wir essen auch Stollen! Stollen, Gutsle und an den Adventstagen Glühwein ist das einzige was uns an Weihnachten erinnert. Die Geschäfte hier sind nicht so aufdringlich weihnachtlich dekoriert, in den großen Einkaufsmärkten gibt es eine kleine Ecke mit Weihnachtsdeko und Gebäck, aber sonst muss man Weihnachtsschmuck schon suchen. Haben noch keine Ortschaft erlebt, welche weihnachtlich iluminiert ist.
      Uns geht es sehr gut, so haben wir es gewollt, so werden wir es dieses Jahr erleben und mit anderen Eindrücken auch genießen!
      Liebe Grüße Petra & Volkmar

  6. Hallo Petra und Volkmar,nachdem wir unsere Glühweinreise nach Wien beendet haben, wurde es höchste Zeit für euren Block.wie immer höchst interessant.Vor allen haben wir uns mit euch gefreut,dass die Wetterfee es so gut meinte und man sieht wie schön es auf der ganzen Welt sein kann.Also bleibt gesund und findet noch viele schöne Eindrücke.P.S.Wir haben natürlich mit Winzerglühwein aus Wien auf euch angestoßen.Herzlichst Gudrun & Frank

    1. Hallo liebe Gudrun und lieber Frank, vielen Dank von dem Zeitungsausschnitt, an diesem Wegweiser standen wir auch, die Welt ist doch klein, aber Patagonien doch sehr groß. Schön dass ihr mit dem Glühli an uns gedacht habt, uns ist bis jetzt nur einer vergönnt gewesen, ansonsten war es warm, heben ihn uns für kältere Stunden auf. Euch allen einen schönen dritten Advent, genießt ihn und habt ein schönes Fest. Alle Geschenke schon im Kasten?? Am 24. werden wir ganz sicher an alle denken, auch wenn wir in der Gruppe mit einem gemeinsamen Essen abgelenkt werden, bleibt gesund und munter und natürlich am Ball, wir tuen alles, was wir können um auf dem laufendem zu bleiben, Grüße Volkmar und Petra aus weiter Ferne.By, By

  7. Hallo ihr Beiden,
    immer wieder interessant die vielen Bilder und Erlebnisse, einfach toll, Kaiserpinguine beobachten ist auch selten, ihr seht gut aus, man sieht die harmonische Gruppe, die bei dieser langen Tour auch sehr wichtig ist. Wir wünschen euch einen schönen 3. Advent, bliv gesund un holt ju munter,
    die Nordlichter Rita und Wolfgang.

    1. Hallo Rita, Hallo Wolfgang
      Vielen Dank für euer Interesse und die Wünsche!
      Ja uns geht es sehr gut, wir erleben fast täglich unglaublich schöne Dinge und können die Eindrücke auch geniessen, da wir wirklich eine super Gruppe sind! Jeder redet mit jedem und alle freuen sich zusammen über das Erlebte! So enden die Abende immer in schönen gemeinsamen Gesprächen und alle haben Spass miteinander.
      Auch haben wir den 1. und 2.Advent in geselliger Runde gefeiert, allerdings ohne wirklich in Vorweihnachtsstimmung zu sein, dafür sind wir einfach nicht am richtigen Ort und man ist einfach immer wieder überwältigt.
      Euch wünschen wir auch einen schönen 3. Advent, bleibt gesund und schön neugierig, liebe Grüße,
      Petra & Volkmar

  8. Wie immer sehr schöne Bilder von euch. Man sieht auch das es euch sehr gut geht. Weiterhin so schöne Eindrücke. Liebe Grüße von uns 🙋‍♀️🙋🏻‍♂️🎅🎅. Bis bald.😘🤩

    1. Hallo Ihr Lieben, wir freuen uns über jeden Kommentar, trotz daß ihr voll in Aktion seit mit den Weihnachtsvorbereitungen, alle Achtung. Wir bekommen von alledem nichts mit, immer wieder neue Eindrücke und Herausforderungen. Bleibt am Ball, einen schönen 2. Advent, tschüssiiiii, Gruß an die Familie. Ja uns geht es wirklich gut.

  9. Hallo Volkmar und Petra!Ich bin wieder in Eure schönen Bilder und Videos abgetaucht. Einmalig!
    Auf einem Bild, könnte man denken Petra hat den größten Hunger. Es waren aber auch leckere Sachen dabei.Die Pinguine in der Dreiergruppe putzig. Ich wünsche Euch weiterhin gute Fahrt und Gesundheit.
    LG Sigrid

    1. Hallo liebe Sigrid, vielen Dank für deinen Kommentar, die Reise bietet wirklich viele Perspektiven an Bildmaterial, können leider nur die wenigsten in den Blog stellen, es gibt noch 1000 andere, die dann in Deutschland 2020 angeschaut werden können. Einen schönen 2. Advent, LG Volkmar und Petra, Gruß an alle, bleib d´ran.

  10. Hallo Petra und Volkmar
    Gruesse aus der Pfalz nach Südamerika schicken euch die Schifferstadter.
    Habe die schönen Bilder und Berichte gelesen.
    Sieht alles toll aus.
    Habe am 30.11.die Skisaison eröffnet und am 01.12. mit einem Kreuzbandriss Miniskusschaden und kaputem Knorpel für dieses Jahr beendet.
    Werde nächste Woche operiert.
    Habe Siggi von Euch berichtet und ihr Euren Blog gegeben, da sie über Olli ins Internet kann.
    Nochmals alles Gute für Euch und weiterhin viel Spass.
    Gruss Bernd und die ganze „Sippe“.

    1. Hallo Babs, Hallo Bernd
      Leider sind wir momentan in einem recht schlecht versorgtem Gebiet was das Internet betrifft unterwegs, haben schon zum 2. x tagelang keinen Kontakt zur Ausenwelt, umso schöner ist all das was wir erleben und sehen dürfen! Wir hoffen den Blog irgend wann mal wieder aktuell zu stellen und freuen uns immer wieder über die Resonanz! Bis dahin, und Bernd dir noch mal alles Gute, schnelle Genesung, sehe es alles Positiv, so hast du nun mehr Zeit für deine Enkekinder, sie werden die Zeit mit dem Opa genießen! Liebe Grüße, Petra & Volkmar

  11. Königspinguine in toller Gegend beobachten , Steaks und Scampi essen, sich mit Jagertee wärmen und mit der Truppe beeindruckende Erlebnisse teilen , gesund sein – grandios . Wen stört es da schon,liebe Petra,wenn deine Haare sehr kurz sind ? Die wachsen schnell wieder.Hauptsache ihr könnt weiterhin alles ohne Sch… genießen.Bleibt neugierig und fit ! Wir denken an euch !!!Liebe Grüße von Hanni&Karlheinz

    1. Wir freuen uns, von Euch zu hören, ihr seit ja fleißig auf unserem Blog. Super. Wir kommen echt nicht zur Ruhe, fast jeden Tag neue Eindrücke und Erlebnisse. Zwei NP´s haben wir ja nun schon abgearbeitet, vieles Schöne steht uns noch bevor. Haben an eure vielen Reisen, die ihr über das ganze Jahr verteilt, gedacht, diese Reise ist bestimmt auch etwas für Euch, ihr seit ja, wie wir das einschätzen, auch gruppentauglich, jeder hilft Jedem, die Gruppe passt. Haben nun schon den 1. Advent mit Glühwein und selbstgebackenen Christstollen hinter uns. Es war ein schöner Gruppenabend, immer wieder neue Ideen, für gemeinsame Treffs. Überlegt es Euch, schaut ´mal bei SeaBridge ´rein……. Wir wünschen eine schöne stade Zeit, bis bald, freuen uns, ebenfalls ganz liebe Grüße , Volkmar und Petra

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