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♦Panamericana August 2019 – Oktober 2020♦ – ♦05.09. – 26.09.2020 Texas/USA♦

05.09.2020 Bolivar Küste, Texas

Weiter geht es nach Westen. Die Polizisten von Louisiana erklärten uns, in Texas sind die Strände frei, also ein neuer Anlauf an die Golfküste zu gelangen. Auf der Fahrt dahin begleiten uns noch viele, viele km die Schäden von Laura, aber bei weitem nicht mehr in diesem Ausmaß. Dann sehen wir die ersten Ölfelder, bekannt für Texas, weitere werden bestimmt folgen. Alle Infocenter haben geschlossen, wir erhalten kein Karten- und Infomaterial von Texas, hoffen aber noch, schließlich sind wir paar Tage im Land.

Auf Bolivar, ein ruhiger Flecken, lange Sandstrände und auch Sandstellplätzen, jeder findet bequem etwas, treffen wir wieder auf die Küste, leider kein Vergleich zu Florida. Die Sandfüße und das Salzwasser reinigen hier keine Duschen, so genießen wir nur die Stellplätze und beschließen kein Bad zu nehmen, wir sind halt verwöhnt. Am Nachmittag finden wir unseren Platz, stellen uns ganz an den Rand mit befestigtem Untergrund, Volkmar meinte, wir sollten es in der Mitte probieren, ich erwähnte gerade – ein Sandstellplatz – , da war das Kind aber schon in den Brunnen gefallen. Ein kleiner 4×4 Jeep eines Amis war die Rettung, er zog mühelos 7,2 Tonnen aus dem Sand, allein hätten wir es nicht geschafft. So kann man auch die Zeit vertrödeln.

Am Abend konnten wir leider die Meeresbrise nicht genießen, auf dem Sand hielt kein Hering für das Moskitonetz, so schmoren wir in unserem fahrendem Haus, aber – wir hatten die Tür am Tag offen gelassen und die Mückenplage im Haus, es war eine schlaflose Nacht.

06.09.2020 Galveston Island

Wollen an der Küste bleiben.

Durch die Anstrengungen gestern aus dem Sand zu kommen, war die Kupplung heiß, heute morgen redet sie nicht mehr mit uns. Nicht schon wieder eine Reparatur! Kommen mit viel Mühe langsam voran, haben aber keinen Kopf dafür, noch Kultur zu erleben, ein Fort ist gleich in der Nähe, schade.

Müssen eine Fähre von Bolivar nach Galveston Island nehmen, uns wird mulmig, schaffen wir es da drauf?

Es geht, danach suchen wir Werkstätten, telefonieren mit Deutschland um den Schaden so schnell als möglich beheben zu können, Houston ein Zollflughafen ist nur 70 km entfernt um ein neues Teil einfliegen zu lassen. Wir fahren weiter, ganz langsam und vorsichtig bewegen wir uns nun auf Galveston Island, im Laufe der Fahrt wird es immer besser, schließlich funktioniert alles wieder. Trauen der Sache aber nicht.

Sehen auf der Insel schöne historische Gebäude, die Gegend ist gepflegt und wunderschön, wieder km lange Strände. Hier ist dagegen die Hölle los, jeder ist am Beach, alles zugeparkt, Stop and Go, Menschenmassen, mei war es doch auf dem gestrigen Naturstreifen traumhaft ruhig.

Finden eine Golfclubanlage mit betonierten Wegen zum Strand, das ist unser Platz für die Nacht, Sand nicht noch einmal, uns sitzt der Schock noch im Nacken.

Am Strand ist die Hölle los, typisch Amerikan Style, alle parken mitten am Meer und machen Halli Galli.

Es ist Sonntag, also wird Volkmars Liebling, der kleine Webergrill ausgepackt, es schmeckt zwar, aber in Gedanken sind wir in Houston bei der Werkstatt.

07.09.2020 La Porte

Rollen auf Houston zu, unser Kumpel verhält sich wieder völlig normal, was wollen wir den Mitarbeitern in der Werkstatt erzählen oder beweisen? Stehen vor der Werkstatt, Pech für uns, heute ist Feiertag in Amerika, Labor Day, alles geschlossen.

Könnten vor der Werkstatt bis zum nächsten Tag warten, beschließen dann aber doch eine Weiterfahrt, wenn alle Stränge reißen gibt es sicher in Dallas auch noch Gelegenheit unsere Probleme zu lösen und einen Flughafen. Sehen unterwegs einen Aldi, seit Florida wurde keiner mehr gesichtet, so beschließen wir sofort, unsere Vorräte dort aufzufüllen, bietet er ein kleineres und übersichtlicheres Angebot, im Walmart ist man verloren.

Volkmar hat einen Platz östlich von Houston in La Porte am Beach Park heraus gefunden, es ist Feiertag und das ganze Volk in Feierlaune, wir bleiben, stehen fast am Meer,

aber am Abend wechseln wir auf den benachbarten Kirchenparkplatz, haben zwar keine Kirchensteuer bezahlt, aber es fragt niemand, die Meeresbrise bekommen wir in vollem Programm ab, herrlich.

08.09.2020 Trinity River Island

Der heutige Tag ist relaxt, fahren nur eine kurze Strecke, Richtung Wallisville und sind beizeiten an Ort und Stelle auf Trinity River Island am Wallisville Lake, eine schöne Parkanlage, auch hier hat das Visitorcenter geschlossen.

Haben Zeit für kleine Reparaturen und eine Kurzwäsche, abends wieder ein Regen, der das Sitzen im Freien nicht möglich macht, naja Reisende müssen mit dem Wetter leben.

09.09. – 10.09.2020 Geburtstag Volkmar, Lake Limestone – Lakewood Park

Heute wird Volkmar 66, er freut sich wie ein kleiner Junge und genießt schon mal sein Frühstück,

erfreut sich des Tages und hat einen schönen Platz am Lake Limeston gefunden, schließlich muss abends gegrillt werden, da sollte der Stellplatz gerecht sein. Bekommen unterwegs endlich eine Karte von Texas und können die gefahrene Route nachtragen.

Übrigens hatten wir nie erwähnt, wie viel Trump-Fahnen wir die gesamte Zeit unseres Aufenthaltes in den USA gesehen haben, es wird immer mehr, ist erschreckend, was in den Köpfen vor sich geht, die Welt kann nur hoffen…., mehr bleibt nicht.

Wir sehen am späten Nachmittag das kleine Wäldchen mit Sitzmöglichkeiten, direkt am See und sind sofort überzeugt, eine zweite Nacht hier zu verbringen.

Richten später den Grill und den Tisch, pünktlich zum Essen müssen wir wegen eines Unwetters im Mobi essen.

Zum Abendfilm gehen wir dann unter die überdachten Bänke, es regnet immer noch.

Der nächste Tag ist bewölkt, bräuchten eigentlich Sonne für unsere Solaranlage, aber die Temperaturen bei 21 ° umwerfend angenehm. Sind eine Stunde später aufgestanden und unternehmen einen kleinen Spaziergang in den Miniort Lakewood. Für unsere Verhältnisse sind hier eigentlich die Hunde begraben, aber sie spazieren munter mit uns mit, zum Leidwesen von Volkmar, er ist danach Schweiß gebaden. Staunten aber auch nicht schlecht über die vielen Rehe, welche hier zu Hause sind.

Es ist allgemein eine abgeschiedene Landgegend. Am Nachmittag wird die Zeit für den Blog genutzt, wann werden wir wieder soviel Zeit haben?

11.09.2020 Jewett Flohmarkt, Rockwall Lake Ray Hubbard

Gestern Abend hatten wir noch einen nächtlichen Besucher, ein Gürteltier, ehe wir es richtig auf der Linse hatten, war es schon verschwunden.

Ab geht es nördlich Richtung Dallas, nach zwei Tagen Abgeschiedenheit tauchen wir wieder ein in die Zivilisation und das gleich richtig. Nicht weit entfernt in Jewett, der erste Halt, ein Flohmarkt, wir nehmen uns die Zeit, erschreckend, mehrere Stände mit Trump Fahnen, für uns unwirklich, hier Realität.

Auch Waffen jeder Art werden angeboten. Einen Stand mit Gewehren dürfen wir jedoch nicht fotografieren.

Es geht weiter durch das Landesinnere, Farmland mit Rindern, aber auch ganz einfache, ärmliche Wohngegenden, das vereinte Amerika hat, wie überall, Gegensätze.

Uns fasziniert in der Nähe von Großstädten die z.T. 4 – stöckigen Brücken der Autobahnen, gigantisch, wie der Verkehr rollt.

Sind kurz vor Dallas in Rockwall an einer Boat’s Ramp am Lake Ray Hubbard zum Halt gekommen, die Amis lieben nicht nur den Angelsport, sondern auch ihre Boote, deshalb die vielen Rampen, wo diese zu Wasser gelassen werden, wir haben davon vielfach profitiert, sind echt froh und stehen am Wasser.

Heute ist der 11. September, man denkt unweigerlich an den Tag, vor 19 Jahren. Wir sind damals 1 Woche zuvor (Silberhochzeitsreise) aus dem Land ausgereist und dem daraus folgendem Chaos entgangen.

12.09.2020 Dallas, Lake Benbrook, Stockyards

Weiter geht es mit Geschichte, landen in Dallas am Kennedy Museum Sixth Floor und dem bekannten roten Haus, ein Fenster zeigt, von wo er erschossen wurde und zwei Kreuze auf der Straße, wo sich die Limousine befand.

Es ist erhebend, den Ort zu sehen als damals die Welt still stand. Es ist Samstag, die Stadt nicht sehr sehenswert und leer, alle Menschen sind im Wochenende in der Natur. Es war eh nur ein Zwischenstopp, wollen nach Fort Worth.

Nachmittags rasten wir noch am Lake Benbrook,

wollen erst abends in der Stadt sein. Volkmar fand den Western Stadtteil Stock Yards vor 20 Jahren schon toll, er liebt Country Musik und die Cowboy Welt. Stehen unweit auf einem Parkplatz und probieren vorsichtig das Nachtleben.

Es ist ein sehr schöner alter Stadtteil mit Musik, Rodeo und Bullenreiten im Westernstil. Überall sind Veranstaltungen, es war nicht vorgesehen tiefer in diese Welt einzutauchen, da es nicht unbedingt mein Medie ist, dürfen aber Dank eines freundlichen Herrn des Service Personals den Billy Babs Largest Hanky Tonk der Welt besichtigen, Volkmar ersteht noch schnell einen neuen Westerngürtel, der alte ist der vielen Feuchtigkeit und dem Schwitzen im Dschungelcamp zum Opfer gefallen.

Volkmar ist Feuer und Flamme. Auf der einzigen Straße mit alten Kneipen ist zwar einiger Betrieb, aber Corona zeigt auch hier ein leereres Stadtbild. Früher war die Hölle los, doch es hat erst drei Wochen wieder geöffnet. Der alte Bahnhof existiert noch, nur mit Fresstempeln bestückt, ist beeindruckend, früher stand noch eine alte Dampfeisenbahn darin. Ja die Amis lieben das Alte und pflegen es, was auch ich sehenswert finde.

Zum Abschluß gönnen wir uns noch ein Bier an der Bar des Stockyard Hotels, wo Volkmar früher auch schon eingecheckt hatte. Die Temperaturen sind inzwischen gemäßigt, so genießen wir im Freien noch den restlichen Abend am Mobi.

13.09.020 Mineral Wells Brazos River Staumauer

Wollen den Ort schon verlassen und erfahren, dass die Big Horns mit ihren Cowboys noch einen Auftritt durch die Straße haben. Es ist ein schöner Abschluss für uns.

Haben Zeit, das Ziel heute – an den gestauten Braxos River, stehen unterhalb der Staumauer,

Smaltalk noch mit einigen Fischern, dann sind wir allein, himmlische Ruhe nach zwei Nächten in der Stadt. Es ist so angenehm, dass wir am nächsten Morgen eine Wanderung am River unternehmen und beschließen in der Gegend zu bleiben.

14.09. – 17.09.2020 Possum Kingdom Lake und Statepark

Der Braxos River ist zu einem riesigen Gebiet mit vielen Wasserarmen gestaut worden (Possum Kingdom Lake) mit einigen schönen Stellplätzen und Trails,

am Standort D & D South Free Camp, finden wir, was wir suchen, einige Zeltler sind auch anwesend, himmlische Ruhe. Die vier Tage sind mit Wanderungen auf dem Possum Kingdom Hike Trail ausgefüllt, ihr Pilzfreunde zu Hause, ich habe auch welche gefunden, leider ein saurer Geschmack, war wohl nichts.

Unterwegs begegnen wir Rehen, welche sich auch auf unserem Platz wohl fühlen, Volkmar probiert sich an der Angel, jedoch kein Erfolg.

Wir nutzen die Zeit auch mit Reparaturen am Mobi. Der Warmwasserboiler hat ein Leck, verlieren das gesamte Wasser, aber können ihn abklemmen, so dass wir wenigstens weiterhin Wasser haben, duschen eh kalt, kein größeres Problem und naja,

die Fliegentür wird zum zigsten mal wieder neu repariert, leider fehlen Sepps geübte Hände aus dem Camp, aber Volkmar bekommt es auch alleine hin! Auch Dank meiner dritten, manchmal notwendigen Hand!

Auch der Abendfilm den wir ohne Mücken im Freien genießen können, gehört zum Programm Es war ein super schöner Ort, viele Seengebiete gibt es bis Las Vegas nicht mehr, so haben wir es doppelt genossen und ziehen weiter.

18.09.2020 – 20.09.2020 Johnson Park Lake Fort Phantom Hill

Der Weg führt uns durch Grasland, nicht einmal Landwirtschaft existiert und einsame Wohngegenden, was wir aber in den letzten Tagen schon sahen.

Der Johnson Park am Lake Fort Phantom Hill bietet hier für die Einheimischen eine kleine Freizeitoase mit Bade- und Spielplätzen sowie Freizeitvergnügen mit Sitz- und Angelmöglichkeiten.

Finden ein schattiges Plätzchen und bleiben, wandern zum Fort Phantom Hill, welches am 11.November 1851 von 5 Kompanien der US Infanterie gegründet und vorerst 1853 wieder verlassen wurde. Die Lebensbedingungen durch große Hitze, unfruchtbare Wüste und raue Natur waren verantwortlich.

Dennoch versuchte man es 1858-1890 noch einmal, bis es dann endgültig aufgegeben wurde, das Projekt war von Anfang an umstritten.

Der Rückweg zum See führt uns an dem nahegelegenen RV Park vorbei, wir schießen paar Aufnahmen für Euch. So sehen die meisten Plätze aus, ohne Baum und Strauch, unbetoniert und jeder steht unmittelbar nebeneinander, dafür bezahlt man viel Geld. Kein Mensch sitzt außen, ist ja viel zu heiß, im Mobi mit laufender Klimaanlage lebt es sich besser.

So kennen wir Campingleben nicht, unsere Plätze sind frei und schön in der Natur gelegen.

Nach einem Spaziergang am Lake Fort Phantom Hill beschließen wir nach 2 Tagen noch einen Stellplatzwechsel in den Sea Bee Park nebenan, sind neugierig und wollen auch diesen Platz kennenlernen. Hier ist es wesentlich ruhiger, nur paar Angler sind unterwegs,

wir wollen aber sagen, der Platz im Johnson Park war wunderbar, man hätte noch bleiben können. Aber wir müssen weiter gen Westen….

21.09.2020 Lake J.B Thomas bei Big Spring, New Mexiko

Die Landschaft ist unverändert, fahren kurz am Bull Creek entlang, er ist ausgetrocknet, ein kleiner Caynon aus roter Erde, beeindruckend, leider existiert kein Bild, es war zu schnell vorbei. Unterwegs werden noch paar Ölbohrhammer gesichtet. Am Lake J.B. Thomas angekommen, sind wir nun im Bundesstaat New Mexiko.

Bekommen am Abend von einem symphatischen Ami, welcher Angeln war, fangfrische Filets geschenkt, wir trinken wenigstens ein Bier zusammen. Zum Tagesausklang retten wir uns ins Mobi – Mückenalarm, wie meistens an den Seen, aber die Temperaturen sind eh gemäßigt.

Lake J.B.Thomas

22.09.2020 Stephans Park & Lake, New Mexiko

Heute sind wir zeitig unterwegs, müssen einen Umweg fahren, da die Straße 285 für uns nicht befahrbar ist. Sie führt durch Ölfelder, ist dementsprechend auch in diesem Zustand, nämlich ölverschmiert. dazu eng, viele LKW´s, welche keine Rücksicht nehmen und auch viele Tote im Jahr – die berüchtigte Todesstraße in Amerika. Kommen dennoch den Ölfeldern und – Ölbohrhammern ziemlich nah, ist irgendwie beeindruckend, Texas zeigt uns endlich auch diese Seite.

 Wir sind mittlerweile auf 1100 m, ganz langsam ansteigend, haben wir davon nichts gemerkt. Der Stephans Park & Lake ist ein städtischer Freizeitpark mit Angelmöglichkeiten, im See sind für die Bewohner Catfische ausgesetzt wurden, dementsprechende Begeisterung, jeder zückt die Angel, Fische haben wir keine gesehen. Volkmar probiert die Angeltechnik noch einmal, anbeißen tut nichts.

Stehen direkt an einem Lichtmast – Fliegenchaos pur, müssen am Abend noch in eine dunklere Ecke fahren, endlich Ruhe.

23.09.2020 Carlsbad Cavern NP

Die schöne rote Erde ist weiterhin präsent, wie wir sie aus vielen NP´s von 2001 schon kannten. Endlich besuchen wir nach 19 Jahren wieder einen. Nach Meer und Seen sind wir jetzt in einer Gegend, wo sich viele NP befinden. Kaufen gleich für 80 Dollar eine Jahreskarte.

Die Höhle ist gigantisch, soviel Bilder kann man gar nicht festhalten. Sind 2,5 Stunden in einer riesigen Runde unter der Erde unterwegs, immer wieder andere Eindrücke, man bekommt den Mund nicht zu, so etwas haben wir noch nie gesehen und stellen fest, nicht nur die Straßen, Städte, Gebäude, Einkaufsmöglichkeiten, Plätze und Parks sind in einer größeren Dimension, nun auch noch die Höhlen. Sie ist die größte Kalksteinhöhle der USA, 487 m tief, mit einer der größten unterirdischen Räume und wurde durch Fledermäuse entdeckt.

 

Im NP befinden sich insgesamt 83 Höhlen, haben aber nur diese besucht. Einen Stellplatz für die Nacht finden wir unweit davon, morgen geht es zu weiteren Erkundungen.

24.09.-26.09.2020 Guadelupe Mts. NP, Trails, Texas

Verlassen Chosa Campground, einen einfachen, aber freien Platz, der sich unweit dem Guadelupe Mts. NP befindet.

Standen hier das erste mal mit Amis gemeinsam, bisher waren wir immer allein.

Auf der Weiterfahrt ist die karge Landschaft noch vorhanden, aber die Begleitung der Guadelupe Mountains sind eine willkommene Abwechslung. Haben die Grenze zu Texas zum zweiten mal überschritten.

Im Guadelupe NP, im Pine Springs Campground angekommen- übrigens super schön mit Büschen und Bäumen angelegt, sind so begeistert, dass wir beschließen, drei Tage zu bleiben

Hier sind wir wieder mit den eifrigen Wanderern und Campingfreunden aus dem Land zusammen, eine schöne Erfahrung, sind sie ja meistens auf ihren RV Plätzen. Allerdings sind sie schon im Dunkeln oder wenigstens zeitiger als wir aktiv, dies lernten wir schon bei anderen sportlichen Aktivitäten kennen und konnten uns nur wundern, alle Achtung.

Arbeiten unseren NP-Pass mit dem Devils Hall, am ersten Tag, (8 km)

dem Foothills, Smith Spring, Frijole Trail und noch den Butterfield Stage Station Ruins am zweiten Tag (17 km ) ab.

Der dritte Tag mit dem Guadelupe Peak Trail gehört Volkmar (knapp 14 km und ein Höhenunterschied von 879 m) auf den höchsten Berg von Texas (2667 m) ist nicht meine Kragenweite, war gestern fix und foxi, noch dazu die Hitze, geputzt werden muss schließlich auch, so sind wir gleich startklar für den nächsten Tag.

Nun, es kommt, wie es immer mal wieder ist, wir beenden diesen Blog, bye, bye bis zum Nächsten.

5 Gedanken zu „♦Panamericana August 2019 – Oktober 2020♦ – ♦05.09. – 26.09.2020 Texas/USA♦

  1. Hallo ihr Beiden
    Herzliche Gruesse aus der Pfalz, sendet euch Bernd mit Familie.
    Ich hoffe es geht euch gut.
    Hab seit Texas nichts mehr von euch gehört.
    Coronalage wird bei uns wieder geschiedener, Fallzahlen nehmen star zu.
    Vorarlberg und Tirol sind von unserer Regierung zum Hochrisikogebiet erklärt worden, sodass man in Karantaene muss, wenn man dort war.
    Für die Montafoner war das ein schwerer Schlag, weil zu Beginn der Herbstferien viele Buchungen zurückgenommen wurden.
    Wie es weitergeht ist ungewiss.
    Wenn die Skisaison ausfällt gibt es dort eine gewaltige Arbeitslosigkeit.
    Wir müssen halt abwarten.
    Aber nun genug von hier.
    Wie sind Eure weiteren Pläne?
    Kommt ihr im Oktober heim?
    Meldet euch mal.
    Viel Gesundheit und viel Glück
    Eure Schifferstadter.

  2. Hallo Volkmar und Petra! Das war sicher ein großer Schock,mit dem steckenbleiben im Sand. Aber nette
    Leute gibt es auf der ganzen Welt. Wieviel hat das Steak denn auf die Waage gebracht, da würde ich drei
    Tage davon essen. Weiterhin viel Glück auf Eurer Reise. In diesem Sinne LG und bleibt gesund. Sigrid

    1. Hallo Sigrid
      Ja, es passiert schneller wie man denkt. Ich hatte den Untergrund vorher noch geprüft und für gut befunden.
      Ohne den netten Mann hätten wir richtig Arbeit gehabt.
      So groß sind die Steaks nun auch nicht, immer so um die 650gr. Da hat man hinterher schon noch etwas Hunger!
      LG Petra & Volkmar

  3. Hallo ihr Beiden
    Viele liebe Gruesse aus der Pfalz und die besten Gesundheitswuensche, schicken Euch die „Schifferstadter“.
    Ich hoffe es geht Euch gut.
    Wie ich lesen konnte seit ihr vom Sturm verschont geblieben und habt nur die Folgen gesehen.
    Wir haben uns schon Sorgen gemacht und sind froh, dass euch nichts passiert ist.
    Babs ist nach dem Trippl wieder im Normalmodus.
    Mit Corona macht in Deutschland mittlerweile jeder was er will.
    Es werden Empfehlungen ausgesprochen und jedes Gesundheitsamt legt es anders aus.
    Wenn man sicher gehen wollte, müsste man hier bei uns – Dreiländereck Hessen, Bw und RLP – immer zuerst zum RA, wenn man rausgeht.
    So wie ihr Euch an Eurer Tour erfreut, habe ich jeden Tag was neues mit meinen drei Enkeln, die ja jetzt alle wieder in Schifferstadt leben.
    Aus Schifahren freue ich mich schon.
    War gestern beim Arzt und es ist alles OK.
    Am kaputten en Bein fehlen noch 3cm Muskeln aber die schaffe ich auch noch.
    Hoffentlich klappt das mit dem skifahren.
    In der Schweiz hat bereits ein Skigebiet die neue Saison abgesagt.
    Aus Österreich hört man, das die Skigebiete geöffnet werden sollen aber der Apresski eingeschränkt wird.
    Damit haben wir aber ja keine Probleme.
    Ich wünsche Beiden weiter alles Gute und kommt gesund zurück.
    Vielleicht gelingt uns ja mal ein Treffen noch vor Gaschurn.
    Bis bald
    Bernd

    1. Hallo Bernd, Hallo Babs
      Vielen Dank für deine Zeilen, Bernd. Es ist immer wieder schön, etwas aus der Heimat zu hören.
      Das kann ich mir vorstellen, dass Babs zu tuen hatte, wieder in den Normalmodus zu kommen. Ich habe es in einer Sportsbar geschaut. Keiner, außer mir hat sich für das Spiel interessiert, aber hinterher wurde mir gratuliert und Freibier habe ich auch noch bekommen!
      Man hat uns schon vor langer Zeit gesagt, wir sollten nur bleiben wo wir sind, in D verpasst man nichts. Wir glauben genauso ist es wohl immer noch, Covid 19 hat die Welt komplett auf den Kopf gestellt! Wie schon gesagt, haben wir hier ein relativ uneingeschränktes Dasein.
      Ich hoffe doch, dass es mit der Skisaison klappt, aber wir müssen wirklich mal daran arbeiten, ein Treffen zu Stande zu bekommen!
      Liebe Grüße an alle, bleibt Gesund, ganz liebe Grüße aus, zur Zeit, Texas,
      Petra & Volkmar

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