Allgemein

♦Panamericana August 2019 – Oktober 2020♦ – ♦01.11.2019 Buenos Aires – 23.11.2019 Ushuaia♦

01.11. – 03.11.2019 Buenos Aires

01.11.2019

Wir fahren nach Buenos Aires, der Verkehr ist stark, verfahren uns auch zweimal. Treffen dann endlich am Sheraton ein, wo unser Fahrzeug für sehr gutes Geld untergestellt werden kann.

Die Großstädte sind nicht unbedingt sicher. Unser Hotel El Conquistador ist mitten in der Stadt ohne Parkmöglichkeiten. Am Abend ist offizieller Infoabend mit der Gruppe. Unsere eingeflogenen Scharniere für die Zwischentür sind auch endlich da.

Danach machen wir noch einen Bummel durch die Stadt. Volkmar zeigt mir wo er früher geschäftlich unterwegs war.

02.11.2019

Am nächsten Tag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt mit Gerd, einem Guide aus Buenos Aires. Er lebt in Argentinien, seine Vorfahren sind Deutsche. Er spricht gut deutsch und ist humorvoll. Fahren alle Stadtteile ab, besuchen den Friedhof in Ricoletta, hier liegt Evita Peron, ein sehr sehr alter Friedhof mit vielen schönen Gruften,

das Banken- und Regierungsviertel mit den verschiedenen Botschaften, den Obelisk auf der breitesten Straße der Welt, Avenida 09. Juli,

den Stadtteil La Boca, in dem die Armen das Leben zur sinnlichen Kultur mit Tango und alten Holzhäuser beleben, aber auch Wellblechhütten,

wie überall in Südamerika, das Fußballstadion Boca Junors und sehr viele alte schöne Häuser und Museen…

 

Die Stadt hat viele alte Gebäude, die im 16. und 17. Jahrhundert von den Spaniern errichtet worden sind, man kann nur Staunen über den Prunk und den Stuck. Auch gibt es viele Parks in der Stadt und am Rio Paraná. Wir genießen danach noch ein super Buffet mit unserer Gruppe, wo es an nichts fehlt.

Am Abend geht Volkmar noch einmal zum WoMo am Sheraton und erlebt ein klassisches  Konzert am Clocktower.

03.11.2019
Heute war noch einmal ein Spaziergang in der Stadt angesagt, da man mit dem Bus doch nicht alles erreicht. Besuchen danach noch einen Trödelmarkt und genießen am Rio Paraná die Uferzone mit den Einheimischen. Es ist Sonntag, überall auf den Straßen ist Leben.

Am Abend geht es zu einer Tangoshow. Es ist nett anzusehen, zuvor gab es wieder ein leckeres Menü. Wir sind zufrieden, der Tag war lang, so gehen wir sehr spät ins Bett.

 

 

04.11. – 06.11.2019 San Antonio de Areco

Camping Club River Plate

Am nächsten Morgen fährt die erste Gruppe zum Hafen, die Autos abholen. Sie sind geflogen und haben ihr Mobil verschifft. Wir checken auch aus und begeben uns ins Sheraton Hotel um unser Auto vom Parkplatz abzuholen. Hier treffen wir noch einmal auf Vreni und Max, welche sich in diesem Hotel eingemietet haben. Es wird für lange Zeit das letzte mal sein, da die beiden Gruppen sich erst in Cartagena (Kolumbien) beim Verschiffen wieder treffen. Zusammen mit Arnold der ebenfalls schon im Besitz seines Fahrzeuges ist fahren wir zum ersten Campingplatz nach San Areco – hier standen wir die letzte Nacht vor Buenos Aires schon einmal.

 

Nun ist endlich wieder Natur angesagt. Die erste Gruppe trifft ziemlich spät am Platz ein. Arnold ist Koch , er beschließt den Ankömmlingen ein Abendmahl zu richten, da noch kein Gas im Fahrzeug ist und teilweise der Einkauf noch nicht erledigt werden konnte. Wir sitzen am Abend noch alle beieinander.

05.11.2019

Der Trubel beginnt am frühen Morgen. Jeder richtet sein Fahrzeug für die Reise, räumt ein oder um.
Ich habe Putztag vor der Reise.
Einige Fahrzeuge sind auf dem Schiff durchwühlt worden, es fehlt Kleidung und Lebensmittel. Ist ärgerlich, aber nicht mehr änderbar.
Alle haben übersichtliche Autos, ein Teilnehmer kommt mit einem Panzer, (12 m) ein gigantisches Teil, da staunen auch wir.

 

Der Gaswagen war auch schon da, alle haben ihr Heizmittel nun an Bord.

Jetzt warten wir auf den zweiten Trupp, aber vor dem Abend werden sie wohl nicht kommen. Wir machen zu fünft noch einen Spaziergang in die Altstadt, da wir Zeit haben.

Beim Wiedereintreffen auf den Platz kommt die zweite Gruppe. Hier sind auch paar größere Mobile dabei, Morelo, MAN, Iveco, Phönix. Wir erfahren, auch hier wurden alle Fahrzeuge durchwühlt, sogar Vandalismus war im Spiel. So sollte eine Reise eigentlich nicht beginnen. Wir sind heilfroh, unser Fahrzeug nicht aus der Hand gegeben zu haben. Eine Erfahrung mehr. Wir sitzen noch gemeinsam beisammen und diskutieren über diese Zustände – Südamerika halt, in dieser Beziehung unverschämt. Gelegenheit macht Diebe. Auch heute sitzen wir abends alle wieder bei einand.

06.11.2019

Heute ist noch ein Ruhetag auf dem Platz geplant, die zweite Gruppe räumt. Volkmar hat Zeit zum Laufen, nachmittags kommt der Gastankwagen,

nun sind alle fahrbereit, es kann los gehen, 21 Fahrzeuge setzen sich morgen in Bewegung. Nun warten wir auf den Vorstellungsabend in der Gruppe und sind gespannt, aber es war nur ein normales Meeting.

07.11.2019 Azul

Am frühen morgen setzt sich die Kolonne nach und nach in Bewegung. Wir verlassen den schönen Platz am Flussufer, es sind 12 deutsche und 8 schweizer Ehepaare in der Gruppe und natürlich das Guide-Fahrzeug. Es wirkt alles harmonisch. Mit den Switzerländern haben wir bisher gute Erfahrungen gemacht. Am frühen Nachmittag treffen wir nach 340 km am nächsten Standort ein. Es ist eine große Wiese auf welcher auch Cabanas stehen, mitten in Azul.

 

Die Fahrt war gut, so kann es weiter gehen. Zu erwähnen ist noch, dass der Grill bei Volkmar nicht mehr kalt wird. Aber er darf einiges weg essen, die Gefriertruhe ist voll und in 3 Tagen kommt schon die erste Provinzgrenze mit einer Lebensmittelkontrolle. In eine andere Region darf keine Frischware eingeführt werden, Dank der Fruchtfliege und der Maul- und Klauenseuche. Alleine hatten wir bisher noch nie Probleme an diesen Grenzen, deshalb auch keinen Gedanken daran verschwendet. In der Gruppe mag das vielleicht anders sein. Seit 2 Tagen verarbeite ich nun die Rohware. Im gebratenen Zustand ist alles erlaubt. Nun ja, dann habe ich die anderen Tage nicht viel zu tun. Nach der Provinzgrenze gibt es für Volkmar dann mal wieder Pasta und einfachere Gerichte, er “freut“ sich jetzt schon sehr darauf.

Am Abend ist Meeting, verbunden mit einem Weinabend, der den Willkommenstrunk ausdrücken soll. Der Malbec ist spitze, daran könnte man sich gewöhnen. Rotwein ist Tradition in Argentinien und unübertroffen im Preis – einfach sehr preiswert.

Bis morgen.

08.11.2019 Monte Hermoso

Jeder bricht wieder allein auf, die nächsten 330 km stehen vor uns. Die Strecke ist karg, mitten in der Pampa, deshalb auch die großen Fahrabschnitte, es werden schönere kommen, dort bleiben wir dann länger stehen. In Tres Arroyos kaufen wir noch ein und stehen direkt vor dem Radiosender der Stadt. Dort muss Volkmar spontan ein Interview geben. Er ist happy, wie gesagt, die Menschen sind neugierig.

  


Nachdem sich die Sonne den ganzen Tag nicht gezeigt hat, haben wir keine Eile auf den nächsten Stellplatz zu gelangen. Hier ist Freies Stehen am Meer angesagt in Monte Hermoso am Atlantik.

Aus Erfahrung wissen wir – sehr windig und kühl. Wir sind die letzten, alle anderen hatten sich einen super Tag versprochen. Die Temperaturen werden kühler, wir nähern uns dem Süden. Es ist eine öffentliche Straße, der Stellplatz von der Polizei genehmigt – werden wir mit dieser Escorde an unsere Plätze geleitet. Ein gigantisches Spektakel, auch für die Einheimischen. Überall werden wir angesprochen und Fotos gemacht. Für die Touristen tut man viel. Doch zum Abend wird es etwas windstiller. Volkmar tauscht noch eine Scheinwerferlampe am WoMo aus und putzt die Rückfahrkamera, mit ihr hat man nicht mehr viel erkannt, jetzt wird der Tag etwas ruhiger und wir sitzen im Freien noch bis 22:00 beieinander.

09.11.2019 El Condor Steilküste

Heute ist Lebensmittelkontrolle, da wir die Provinz Buenos Aires verlassen und die von Patagonia erreichen. Wir haben 420 km vor uns. Das Land bietet nicht viel und die zwei Kontrollen sind nicht sehr streng. Haben alles „gerettet“. Der Tag ist sonnig, dennoch die Luft kalt und windig. Bei Bahia Blanca sehen wir noch einen kleinen Salzsee.

Treffen hier in El Condor ein und stehen wieder frei am Atlantic an einer Steilküste, welche uns an einen Stellplatz in Neuseeland vor knapp 12 Jahren erinnert.

Der älteste Leuchtturm von Argentinien ist unweit.

 

Nach dem Meeting mit einer Kostprobe eines Kräutergetränks von der Region Patagonia, welches gemundet hat, bleibt jeder in seinem warmen Haus.

10.11.2019 Halbinsel Valdez  Puerto Pirámides

Ab geht’s, die 520 km durch das weite, unwirkliche Land wollen heute gemeistert werden. Einige fahren schon 07:00 Uhr ab, wir schaffen es wenigsten 08:00 Uhr. Volkmar ist eine Nachteule, also vom Frühaufsteher weit entfernt. Ich bin dagegen jeden morgen quirlig, da es nicht meine Art ist, als letzter vom Hof zu rollen. Die Straßen führen schnur gerade durch das Land, für Europäer unvorstellbar, aber der Kontinent Amerika ist dafür bekannt.

Nach San Antonio Oeste sehen wir einen sehr großen Schrein, der größte Argentiniens. Gaucho Gill war in der Armee und in das gleiche Mädchen verliebt wie ein einflussreicher Bürgermeister, wurde verhaftet und man beseitigte ihn auf den Weg nach Buenos Aires zum Tribunal in San Antonio Oeste. Er schwörte vorher, lasst mich am Leben, sonst werden eure Familien krank werden. Es kam, wie vorher gesagt, die Mörder kamen von der Reise wieder heim – die Familien waren krank. So reisten Sie zurück, wieder an den Ort des Verbrechens und beteten für die Gesundheit. Gaucho Gill war von nun der Schutzpatron der Reisenden. Viele kleinere solcher Stätten findet man überall an jedem Wegesrand, hier geben die Einheimischen kleine Gaben und bitten für eine gesunde und gute Weiterfahrt.

Danach überqueren wir die Provinzgrenze Chubut, 2 Lebensmittelkontrollen sind angesagt, davon aber keine Spur, es ist Sonntag….., Glück gehabt. In diesem District ist der Diesel sehr günstig (€ 0,80), wir schaffen es bis Sierra Grande und füllen Schnaps für unseren Kumpel auf, schließlich trinken wir ja auch jeden Tag, wat mut, dat mut.

Unser Ziel ist heute die Halbinsel Valdez, hier stehen wir 3 Tage. Nach dem wir den NP – Eingang passiert haben, sehen wir die erste Herde Guanakos, die Tiere von Südamerika. Toll, wir sind begeistert.

Kommen, Dank nur einer Tankpause mit als erste am Stellplatz an.

Hier erfahren wir von Andy und Martha, dass Sie schon 06:00 Uhr wegfahren wollten, jedoch die Batterie defekt ist. Kleinere Fahrzeuge geben Starthilfe, ohne Ergebnis, unser „Panzer“ muß her, er hat jegliche „Munition“ dabei. Volkmar ist begeistert und wird sich das Starterteil auch noch anschaffen. Aber wie erwähnt – bekommen wir von diesem morgendlichen Trubel nichts mit – sind später aufgestanden. Am Stellplatz angekommen, unternehmen wir noch einen kleinen Stadtbummel und tanken Bier. Die Stadt ist sehr übersichtlich, in einer halben Stunde ist alles vorbei.

Es weht eine steife Prise in Patagonien, daran werden wir uns nun die nächsten Wochen gewöhnen müssen.

Heute werde ich nicht fertig mit erzählen. Seit dem NP-Eingang sehen wir ein Schweizer Fahrzeug, wir winken uns zu, freundlich wie man in der ganzen Welt ist, doch diese kann oft mal sehr klein sein. Stehen endlich auf dem Platz und erkennen nun tatsächlich Astrid und Christoph wieder, mit denen wir uns schon in Iguazu drei Tage und einen Tag danach in San Ignazio getroffen haben. Sind begeistert. Noch ein Sahnehäubchen drauf, auch zwei Belgier von der Grande Africa kreuzen hier unseren Weg. Sie finden uns, wir hätten sie nicht bemerkt. Wahnsinn.

11.11.2019 Halbinsel Valdez  Whal Watching

Wir unternehmen heute eine Whal Watching Tour mit der Gruppe, sehen 3 Tiere, besser wie nichts, zuvor noch eine Seelöwenkolonie – der berühmte Geruch. Die Sonne scheint, alles bestens.

Danach noch ein Bierchen in einer kleinen Gruppe und am Abend, wie kann es anders sein – der Grill glüht. Das Wetter muss ausgenutzt werden. Aber vorher geht Volkmar noch zum Frisör. Silke hat Volkmar einen neuen Style verpasst. Super gemacht, wie man an dem Vorher – Nachher – Beweis sehen kann.

Nach dem Grillen ist noch mal Arbeitstag, Volkmar wäscht das Auto, jeder macht sein´s.

Treffen hier noch das deutsche Ehepaar wieder, welches schon 20 Jahre in Spanien lebt, die Begegnungen sind immer sehr schön, man freut sich.

Am späten Nachmittag trifft Janne und Jupp wieder auf unsere Gruppe. Janne hatte sich in Buenos Aires am 03.11.2019 beim Sturz auf einer Treppe die Hüfte gebrochen, da sie die letzte Treppenstufe übersehen hatte. Sie sind ein Powerpaket, reisen uns die gesamten Tage nach und wir sind schon nicht wenige Kilometer gefahren. Das Krankenhaus hat das Ok. gegeben, die Schmerztabletten tun ihr übriges. Ihr geht es gut, alles etwas langsamer, aber ohne Schmerzen.

Da ist mein Bein in einem noch schlechterem Zustand. Hatte am 01.11. beim ersten Spaziergang am Abend in Buenos Aires ebenfalls eine letzte Treppenstufe übersehen, aber mein Fuß hat noch nicht die gesunde Farbe und die ursprüngliche Form zurück. Kann aber wieder ganz gut laufen, verpassen will man nichts, deshalb fehlt etwas Zeit für die Pflege.

12.11.2019 Halbinsel Valdez Inselrundfahrt / Grillabend

Haben spontan eine Busreise rund um die Halbinsel Valdez gebucht, es schließen sich noch 5 andere Pärchen aus unsere Gruppe an, die nicht freiwillig 210 km unbefestigte Straße in einem sehr schlechten Zustand mit ihrem WoMo fahren wollen. Uns stehen eh noch 1000 km dieser Straßenqualität bevor, wir sind jetzt schon krank vor Sorge um unseren Kumpel (WoMo).

Der Ausflug bietet uns viele Herden von Guanacos, sehen 2 Maras (argentinische Hasen), Rebhühner , Magellanpinguine, Seelöwen und Seeelefanten.

Gürteltiere sehen wir nicht, aber Dank Silke, welche sie gesichtet hat, erhalten wir zwei Videos von diesen putzigen Tieren. Wir sind happy. Es war auch unser großer Wunsch, diese Tiere live zu erleben. Die Reise ist noch lang, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Spätnachmittags wieder eingetroffen bleibt uns nicht viel Zeit für den ersten gemeinsamen Grillabend. Das Fleisch wird vom Guide gespendet, dazu bringt jeder noch paar Leckereien mit. Es ist am Ende ein großartiges Buffet von vielen Salaten, gefüllten Eiern, Käsehäppchen, Oliven, Zwiebeln und scharfer Soße. Dafür Note 1, das müssen wir unbedingt 1:1 beim nächsten Treffen wiederholen. Alle sind begeistert.

Florian überrascht uns noch mit einer Gesangseinlage.

Es wird noch ein lustiger später Abend mit vielen Witzen und Gelächter – alles gelungen.

13.11.2019 Gaiman – Teehaus Ty Te Caerdyd

Valdes, es war schön, aber wir müssen geh’n. Unsere Fahrstrecke ist heute etwas kürzer, dafür aber mit Terminen voll. Allein für die Wasseraufnahme benötigen wir 45 min. und sind deshalb tatsächlich die Letzten. Doch wir müssen erst mittags in Trelew sein um gemeinsam das paläontologisches Museum zu besichtigen – ein Kinderspiel. Das Museum ist eines der besten der Welt, informiert und stellt Funde der Urgeschichte aus.

Von hier aus ist es ein Katzensprung zum Stellplatz nach Gaiman. Dieses Dorf ist ein kleines herausgeputztes Dorf, von den Walisern errichtet.

Fußläufig vom Stellplatz erreichen wir das Teehaus Ty Te Caerdyd zum 5 o‘ clock Tea. Es bietet ein super spitzen Ambiente und hat eine gigantisch schöne Gartenanlage. Unvorstellbar, die Bilder werden es beweisen. Hier saß 1995 Lady Diana Spencer beim Tee, die Tasse ist ausgestellt und der Resttee in einer kleinen Flasche verwahrt. Dort bekommt die Gruppe einen riesigen Zuckerschock, der Kuchen sieht lecker aus. Ich esse nach 47 Jahren wieder das erste Stück Kuchen. Es wird aber eine Ausnahme bleiben. Gigantische Portionen mussten „vernichtet“ werden, wir schaffen es bei allem guten Willen nicht.

Möchten euch noch kurz unser Powerpärchen, Janne und Jupp vorstellen. Die zwei sind eine Wucht, da sie nichts erschüttern kann. Mit Stöcken oder Rollator ist alles möglich. Janne 11 Tage nach ihrer komplizierten Hüft-OP! Nach einer Woche haben sie wieder zur Gruppe aufgeschlossen!

Heute Abend gibt es noch ein Lagerfeuer, wir genießen die Nacht bei warmer Luft, vorher durften wir noch traditionellen Mate Tee der Einheimischen kosten, wir können mitreden, haben ihn probiert, aber nicht wirklich unser Geschmack. Er wird aus Yucapalmenblättern hergestellt.

Morgen werden wir den Ort früh verlassen, haben wieder 485 km vor uns, gut´s Nächtle.

14.11.2019 Caleta Olivia

08:30 sind wir endlich auf der Strecke, von wegen früh am Morgen…..

Seit Tagen haben wir sonniges und heißes Wetter von bis zu 31°, wir haben wirklich Glück, denn bis Ushuaia, dem südlichstem Ort des Kontinentes sind es nur noch 1100 km . Hier herrschen täglich Wintertemperaturen, kein Wunder, die Antarktis ist nur noch 1000 km entfernt.

Uns erwartet trostlose Landschaft kilometerweit, von einem Ort zum nächsten sind es gerade mal 300 km, ein Kinderspiel für dieses Land. Die Strecken zählen einfach nicht, für uns unvorstellbar.

Doch zu Beginn sehen wir noch Nandus an der Strecke, eine kleine Abwechslung, ebenso wie die zuerst noch etwas, aber nur etwas bergige Gegend.

    

Die Strecke führt uns zuerst durch die Pampa Andaluz, danach durch die Pampa Salamanca, die Namen sprechen für sich. Auf der gesamten Strecke lässt der patagonische Wind unser Fahrzeug auf der Straße tanzen, es ist schon eine gewaltige Natur. Heute legen wir keinen Stopp ein, denn es liegen 485 km vor uns. Einige fahren noch zu einer Pinguinkolonie, welche noch einmal 3 Std. Zeit mehr aufwendet und zum Teil Schotterpiste ist. Wir verzichten darauf, werden noch viele dieser Art sehen und verlassen die Provinz Chubut, kommen nach Santa Cruz, die zweitgrößte von Argentinien. Die Lebensmittelkontrolle ist ein Witz, nichts passiert. Also darf Volkmar sein Fleisch behalten. Auf dem Stellplatz in Caleta Olivia am Atlantic 16:00 Uhr angekommen,

spazieren wir noch zu einer Seelöwenkolonie in 800 m Entfernung. Wir kommen ganz dicht an sie heran. Die vielen Ölpumpstationen zeugen vom Reichtum unter der Erde.

Nach dem abendlichen Briefing geht jeder in das Mobil, der Stellplatz ist wunderschön am Meer gelegen, aber der Wind ist recht heftig und wechselt laufend ab- und auflandig, dem entsprechend mal warm, mal sehr kühl. Bis morgen.

15.11.2019 Puerto Deseado

Wir verlassen einigermaßen pünktlich den Platz, sind nicht die letzten. Die 210 km sind bis Mittag erledigt, erleben etwas bergiges Land, danach führt uns die Straße direkt am Atlantic entlang, es hat seinen Reiz. Tanken noch, geben unsere Wäsche in der Lavanterya ab und kaufen in der bekannten Bäckerei Santa Cruz im Ort Puerto Deseado noch Semmeln.

                       

Hatten doch glatt gehofft, ein dunkles Brot zu erhalten, wie dumm nur. Stehen im Ort direkt auf einem Campingplatz am Atlantic.

doch die Windstärken sind strenger als erlaubt, so fällt unsere gemeinsame Bootsfahrt auf dem Fluss Rio Deseado für heute aus. Schade, wir hätten alle Zeit gehabt. Wir genehmigen uns noch einen Bummel in die Stadt bei Regen und Sturm, besuchen den alten Bahnhof , 1909 erbaut und 1978 stillgelegt, aber seit 1990 durch eine private Initiative von ehemaligen Eisenbahnern liebevoll restauriert. Die Eisenbahnlinien wurden in Argentinien komplett still gelegt.

Nach dem Briefing sehen wir im Aufenthaltsraum des Campingplatzes noch einen Film über Patagonien. Es ist ein kleiner Ausgleich für die entgangene Bootsfahrt und sehr interessant. In unserer Gruppe sind einige ehemalige „Ossis“. Hartmut und Karin stellen zwei schöne Bilder von Pinguinen ins Netz, wir müssen lachen. Den Schweizer Eidgenossen geben wir Nachhilfe, dann hatten auch sie ihren Spaß!

Eine Besonderheit hat Puerto Deseado noch, eine Kirche, welche gleichzeitig ein Leuchtturm ist.

16.11.2019 Puerto San Julian

06:00 Wecker klingeln, 7:30 Abmarsch zum 2,5 stündigen Bootsausflug auf dem Rio Deseado, das Schlauchboot steht bereit.                              Wir sind in 2 Gruppen eingeteilt, es sind nur 26 Passiere erlaubt. Da uns noch 390 km Fahrt bevor stehen, sind wir nicht böse als erste dabei zu sein! Die anderen sind erst 11:00 für den Ausflug vorgesehen, also ein langer Tag und Stress pur. Die Sonne und der Wind meinen es heute gut mit uns, nach dem gestrigen Wetter das ganze Gegenteil – Patagonien halt. Wir sehen Delphine, die uns begleiten, Kormorane, Seelöwen, Pinguine, das vollständige Programm.

Die Landschaft wird immer karger, kein Strauch, fast schon Wüste, keine Ortschaften, der Süden kommt immer näher, dafür bleiben die Tage länger hell. Einige Guanacos sind die einzige Abwechslung. Die Bevölkerungsdichte ist hier sehr gering. Auf der gesamten Fahrstrecke wird unser Fahrzeug wieder zum Spielball von den Launen des patagonischen Windes. Kurz vor San Julian noch ein kleiner Salzsee.

Vorher sehen wir unser deutsch-spanisches Ehepaar noch kurz wieder, welches wir auf der Strecke schon oft gesehen haben, wir winken uns zu, es wird bestimmt nicht das letzte Mal gewesen sein. Im Ort das Schiff Nao Victoria vom Kapitän Magallan, der diese Seestraße im 16. Jahrhundert gefunden hat,

dann sind wir schon am Platz und stehen wieder, wie kann es anders sein, bei heftigem Wind am Atlantic. Dieses mal sind auch einige Individualtouristen mit ihren Fahrzeugen anwesend. Wir erfahren von einem Berliner, daß sein WoMo dieses Jahr im März mit der Grande America in der Biscaya gesunken ist, so etwas wünscht man seinem ärgsten Feind nicht. Seither hat Grimaldi die Sicherheitsvorschriften für die Verschiffung verstärkt. Wir haben es erfahren. Nach dem Meeting, Marsch ins ruhige Häuschen.

17.11.2019 Magellanstraße

Die letzten beiden Tage sind so gar nicht “Volkmar-freundlich“. 07:00 aufstehen, 08:00 Uhr Startschuss für die 480 km lange Piste. Die Landschaft ist nicht anders, als gestern, aber wir sehen unzählige Guanaco Herden überall am Wegesrand, sogar rosa Pelikane, 2 Nandus und einige Salzseen. Ein Guanaco gibt es nun in Patagonien weniger. Anton und Gaby ist eines direkt vor dem Fahrzeug auf die Straße gelaufen, eine defekte Stoßstange, ansonsten ist Gott sei Dank nichts passiert. Ansonsten ist der heftige Sturm unser ständiger Begleiter, Volkmar bekommt einen Krampf in den Händen. Patagonien lässt nicht locker. Kurz vor der chilenischen Grenze besuchen wir die Lagune Azul, der kleine Kratersee ist eine Abwechslung.


Wir absolvieren ohne Schwierigkeiten die Ausreise in Argentinien und die Einreise nach Chile. Sind froh alles gut überstanden zu haben, Volkmars Fleischvorrat ist gerettet. 18:00 noch eine sehr stürmische Fährüberfahrt auf der Magellanstraße, ein Höhepunkt dieser Reise, noch dazu bei Sonnenschein, wo doch 350 Tage im Jahr Regen ist, aber eben sehr kühl. Volkmar wird mit dem Schwärmen nicht fertig. Die Kamera glüht.


 

Nur 200 m von der Fährstation ist unser Stellplatz auf einer Wiese, wir können die Magellanstraße noch sehen. Anschließend begrüßt unsere Gruppe die neue Region Feuerland mit ordentlich “Feuerwasser“ beim Meeting, eine neue Region, die einiges zu bieten hat. Der Wind „haut uns fast von den Socken“.

Es war ein anstrengender Tag, wir verabschieden uns für heute.

18.11.2019 Tolhuin

Heute ist der Tag etwas entspannter, haben nur 360 km vor uns, aber wieder der Grenzübertritt zurück nach Argentinien. Der Papst legte die Grenze damals senkrecht nach Süden fest, deshalb diese Umstände wegen den wenigen Kilometern. Überstehen den Grenzübertritt mit Bravor, aber mit einigen Bauchschmerzen, vor der Kontrolle hatten wir dieses, mal nichts gesichert, da es nicht erwähnt wurde – gut gelaufen. Auf der Strecke sehen wir einige Schafherden,

tote Wälder von Südbuchen, die von den Spaniern eingeführt worden, aber dieses Klima nicht vertragen und kurz vor unserem Campingplatz in Tolhuin auch zum ersten ´mal die Anden,

Volkmar ist fasziniert. Der Platz am Lake Fagnano ist wunderschön, es sind alle begeistert.

Deshalb beschließt die Reiseleitung hier noch einen Tag länger zu verbringen, da wir wegen des schlechten Wetters eine Bootsfahrt haben ausfallen lassen müssen, sind wir einen Tag in der Planung voraus.

Es findet der zweite Grillabend in der Gruppe in einem Aufenthaltsraum des Campingplatzes mit Kaminfeuer statt, urgemütlich eingerichtet sowie der gesamte Campingplatz seinen Reiz hat. Die Argentinier haben einen Frevel für alte Dinge und sammeln alles, was nicht niet- und nagelfest ist, jeder ist begeistert. Ich bin auch ein kleiner Sammler und liebe das alte Zeug, juppi…

 

Der Grillabend war wieder spitze. Jeder hat wieder zu einem sehr wohlschmeckendem Buffet beigetragen, Floh auf seiner Gitarre gespielt, danach bot der Platzbesitzer noch eine Einlage. Er ist ebenfalls ein Urgestein, so wie sein Platz, witzig, wortgewandt, immer guter Laune und zu Späßen aufgelegt, Alleinunterhalter und ganz zufällig noch eine Kopie von Einstein.

Der Abend war ein Erfolg, so etwas ist einzigartig.

19.11.2019 Tolhuin

Wir haben fahrfrei, dürfen etwas länger schlafen, danach eine gemeinsame kleine Wanderung um einen Teil des Fagnano Lake. Es begleitet uns der Förster, wir erhalten Schnellunterricht über den Naturpark. Hier leben Specht und Biber im abgestorbenen Wald der Südbuchen, natürlich sehen wir keines der Tiere, wäre schön gewesen.

 


Ein kleiner Nieselregen begleitet unseren Spaziergang, aber der stört nicht, zu „Hause“ angekommen, dann ein kurzer heftiger Regen. Aber wir sitzen mit Andy, Silke und Uli bei einem frisch Gebrühten im WoMo, danach wieder Sonnenschein, so ist Feuerland, nicht berechenbar. Volkmar hat sich noch die Modellbahnanlage angeschaut, welche der Platzbesitzer aufgebaut hat.

Heute Abend wieder unser privater Grillabend, der Fleischbestand muss etwas abnehmen, die nächsten Kontrollen sind schon in wenigen Tagen.

20.11.2019 Ushuaia

Es liegt nur eine Strecke von 100 km vor uns, wir können alles gemütlich angehen lassen. Unser Ziel ist Ushuaia, die südlichste Stadt des Kontinents. Eine schöne Fahrt durch Wälder und Seen, umgeben von leicht schneebedeckten Anden, es erinnert an die Bergwelt in Europa, nur das es hier Laubwald gibt. Fahren auch über den ersten Pass – dem Paso Garibaldi, sehr schön – eine Abwechslung gegenüber den vorhergehenden Tagen.


Sind mittags auf dem Platz Centro Hipico Fin del Mundo, nicht zum Verlieben, aber wir ziehen ja bald weiter. Das einzig erwähnenswerte ist, dass man von hier einen wunderschönen Ausblick auf die nahegelegenen Anden und das Meer genießen kann.

Am Nachmittag bringt uns ein Taxi in die 6 km entfernte Stadt, es reicht locker für einen Stadtbummel. Hier merkt man die Touristenhochburg, Markengeschäfte und Restaurants mit den dazu gehörigen Preisen.

In Ushuaia lassen wir uns den „Ende der Welt Stempel“ in den Reisepass drücken, sind stolz wie Oscar. Den zweiten Stempel bekommen wir, so Gott will in Alaska.

Die Stadt ist 1902 gegründet und seit 1947 Militärstützpunkt, es liegen einige Militärschiffe, neben Ausflugsbooten, größeren Passagierschiffen und natürlich die Polarschiffe die in die 1000 km entfernte Antarktis fahren im Hafen.

 

Nach dem Meeting im Aufenthaltsraum des Campingplatzes haben Martha, Andy, Volkmar und ich noch spontan ein Tischtennismatch hingelegt 3:1 gewonnen, es hat richtig Spaß gemacht, wiederholen wir morgen. Der Wind ist eiskalt, macht ein gemütliches Sitzen im Freien unmöglich, so ziehen wir uns abends in das Schneckenhaus zurück.

21.11.2019 Ushuaia

Die Sonne lacht, wir haben es uns verdient und können die schneebedeckten Anden und den Beagle-Kanal in voller Form bewundern. An 350 Tagen im Jahr ist in Ushuaia Regen, Schnee und Sturm an der Tagesordnung. Ein solches Glück aber auch – wir können es kaum fassen. Heute ist Wandertag im Parque National Tierra del Fuego, welcher 1960 gegründet wurde. Einige kleinere Fahrzeuge fahren die 19 km Schotterpiste und nehmen die Teilnehmer der größeren Fahrzeuge mit, denn die dürfen diese Strecke nicht fahren. Vorher besuchen wir noch eine kleine private Eisenbahnstation, mit 4 liebevoll restaurierten Zügen, welche sich nur auf 7 km im NP bewegen, es ist die teuerste Eisenbahnstrecke der Welt und die einzige in Argentinien. Hier treffen wir wieder unsere Deutsch-Spanier, es ist ein Kommen, Gehen und Wiedersehen auf dieser Reise, wunderschön.


Danach geht es definitiv zum südlichstem Punkt auf dem Kontinent, alles weitere nur noch per Boot. Die 10 km Wanderung entpuppt sich als wunderschöne Seenlandschaft und etwas hügeligem Waldgelände, es macht Spaß und bei Sonnenschein sowieso. Jeder genießt etwas Bewegung. Am äußersten Aussichtspunkt gibt es für die gesamte Gruppe den „Ende der Welt Schnaps“.

Abends noch ein kleiner privater Grillabend mit Silke und Uli, andere setzen sich nach dem Essen spontan dazu, so wollen wir das. Später kommt dann doch kalter Wind auf, aber es ist ja eh schon 21:00 Uhr, keiner hat vorher aufgegeben und geht etwas verfroren in die warme Stube.

22.11.2019 Ushuaia

Wir haben einen ganz, ganz ruhigen Tag. Die fakultative Katamaran-Rundfahrt auf dem Baegle-Kanal haben wir abgesagt, denn es gibt nur Kormorane und Seelöwen auf drei kleinen Inseln zu besichtigen, die haben wir bereits gesehen, zum Teil sogar gratis. Einige Teilnehmer meinten danach, nichts verpasst zu haben. Es werden noch sehr viele super Eindrücke auf uns warten, da sind wir uns sicher. Volkmar konnte länger schlafen, sind mit Jupp und Janne schnell noch ins Städtchen zum Einkaufen gefahren, die Ver- und Entsorgung für morgen ist erledigt, wir sind startklar.
Heute Abend geht fast die gesamte Gruppe zum „Centollas“ essen, die Königskrabbe. Dann sind wir wieder um eine Erfahrung auf unserem Speiseplan reicher – danach – die Königskrabbe in diesem Restaurant war wohl nichts, keine feste Konsistenz, ohne Würze und mit viel Brühe, so hatten wir uns das nicht vorgestellt, wenn überhaupt suchen wir uns das nächste Restaurant alleine aus.

Vor dem Essen gab es für mich noch einen kurzen Gang zum Friseur, als mich Volkmar sieht, ist er entsetzt. Naja das Styling müssen die Angestellten noch üben, muss ich dann die nächsten Tage selbst erledigen, Hauptsache wieder kurz.

Was für Volkmar seine Staeks, sind für mich die Scampis, denn diese sind ebenfalls billig. Damit bin ich für die nächsten Tage in Chile eingedeckt, in den NP`s gibt es keine Einkaufsmöglichkeiten, hhmmm, dann wird es mir und Volkmar wieder munden. By, By.

23.11.2019 Ushuaia

Heute Morgen verabschiedet sich unser Team von Arnold, der vor 3 Tagen spät abends einen leichten Schlaganfall erlitt, im Krankenhaus betreut und nach 2 Tagen Aufenthalt wieder entlassen wurde, sich aber jetzt erst einmal 4 Wochen Ruhe gönnen soll. Wir sind entsetzt, diese Nachricht zu erfahren, er ist ein lieber Kerl, aber Einzelfahrer und kann kein Risiko eingehen. Er bekommt in Ushuaia liebevolle Pflege bei einem schweizer Ärzteehepaar und tritt dann langsam den Rückweg nach Buenos Aires an, um sein Fahrzeug zu verschiffen und nach Hause zu fliegen. Allen tut es leid, wir sind traurig.  


Nun der letzte Blick auf den Beagle-Kanal, wieder bei Sonnenschein und windstill, wie die beiden Tage vorher, treten wir den Rückweg von 310 km zur Grenze nach Chile an. Es sind bis zu 21 Grad Lufttemperatur, was will man mehr auf Feuerland.


Kurz nach der Stadt treffen wir auf das erste Fahrzeug der 2. Gruppe, welche 2 Tage später die Reise begann. Nun sind wir gespannt, bei jedem weiteren Fahrzeug gibt es ein Lichthubenkonzert. Aber wo sind Vreni und Max ?

Endlich …., die Lichthube glüht, ein kurzer Stopp, großes Hallo und ein kleines Schwätzchen, dann ist es auch schon wieder vorbei, aber auch wir werden uns wiedersehen, sie kommen, wir gehen.

Wir genießen einen kurzen Stop am Paso Garibaldo und die schöne Aussicht auf den Lago Fagnano, wo wir den brillanten Campingplatz von Roberto 2 Tage genießen konnten, ansonsten gibt es auf der Rückfahrt nichts Nennenswertes.

Nach der Grenzkontrolle auf der argentinischen Seite fahren wir 14m km gen Chile. Da sich die beiden Länder absolut konträr verhalten, die Argentinier ziemlich leger, die Chilenen eher konservativ, sind auch diese Gegensätze auf den Straßen sehr sichtbar, diese Grenzstraße geht gar nicht.


Stehen heute an der Grenze in San Sebastian am Atlantic, Kontrolle überstanden, alles paletti. Wieder ein Tag vollbracht. Bis morgen, dann aber in einem neuen Blog, welcher uns durch die beginnende stade Zeit begleiten wird. Tschau, tschau…

17 Gedanken zu „♦Panamericana August 2019 – Oktober 2020♦ – ♦01.11.2019 Buenos Aires – 23.11.2019 Ushuaia♦

  1. Hallo ihr Weltenbummler
    Was ihr alles erlebt es ist kaum zu glauben. Bei etlichen Bilden erwachten schöne Erinnerungen bei uns. Auf die Fährfahrten könnten wir verzichten, schauckeln wie von Grönland nach Island. Lasst die Schweizer grüssen sie sollen sich „benehmen“ und unser Heimatland im guten Sinne vertreten. Allen die gesundheitliche Probleme haben gute Besserung. Nach Peru geht es bei uns bald nach Südafrika. Wir warten mit Spannung auf neue Nachrichten und „hebed eu Sorg“.
    Herzliche Umarmung Doris und Werner

    1. Hallo Ihr Beiden, schön von Euch zu hören, ja die zweite Überfahrt auf der Magellanstr. war viel, viel ruhiger und bei Sonnenschein. Jetzt sind wir von Punta Arenas, nach Puerto Natales gefahren, den ersten vollständigen Regentag. Schade, von der Landschaft nichts zu sehen. Werden wir morgen nachholen , denn dann geht es in den NP Torres del Paine, da ist wieder Sonne angesagt. Mit den Schweizern haben wir noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, wie man immer wieder feststellt. Es sind alles supernette Landsleute, viel besser wie manche Deutsche. Es ist eine tolle Gruppe, jeder schwätzt mit jedem. Dja ihr seid nun in der Weihnachtsstimmung, trinken aber kommenden Sonntag zum ersten Advent auch Glühwein, wie Ihr, den haben wir geschmuggelt. Wenn ihr die Reiseberichte lest, können wir uns sehr gut eure Vorfreude auf Südafrika vorstellen. Neue Nachrichten kommen jeden Tag im Blog, deshalb jetzt keinen größeren Kommentar. Alles Liebe und Gute, eine schöne Zeit, bis bald……, tschüssi. Wünschen euch eine gute Reise. Volkmar und Petra

  2. Danke ihr Beiden wieder für die vielen sehr schönen Eindrücke. Man kann denken wir sind dabei so schön beschreibt ihr immer alles. Dann noch die herrlichen Bilder und Videos Grössen Dank dafür. Die Fähre wer was für mich gewesen, krauenhaft😫. Also weiterhin gute Fahrt. LG🙋🏻‍♂️🙋‍♀️

    1. Hallo Gilla Hallo Bernd
      Wir freuen uns immer wieder wenn wir aus der Heimat Daumen-hoch-Kommentare lesen. Dann wissen wir es richtig zu machen und der Aufwand lohnt sich auch unsererseits!
      Morgen Fahren wir die Fähre Magellanstraße wieder zurück, weil es so schön war!!! Wir genießen alles und sind total begeistert!
      GLG Petra & Volkmar

  3. Hallo ihr Beiden, jetzt seid ihr schon am Ende der Welt in Ushuaia angekommen, prima, dass alles geklappt hat. Wir erinnern uns, dass damals ein Hurtigruten-Schiff direkt aus der Antarktis gekommen ist und im Hafen festgemacht hatte. Super Bilder und Videos, wir sind beeindruckt, gute Weiterfahrt, es grüßen die Nordlichter Rita und Wolfgang.

    1. Ja wir haben es geschafft, hoffen auf eine gute Weiterreise. Die Sensationen stehen uns ja nun noch bevor und unser Fahrzeug wird noch oft ins Schwitzen kommen bei den Höhen. Schauen noch einmal auf den Baegle-Kanal , morgen geht es an die Grenze, danach nach Punta Arenas. Ein Teilnehmer muss wahrscheinlich die Reise beenden, leichter Schlaganfall, Gesundheit ist alles auf dieser langen Reise. Heute gehen wir Königskrabben mit der Gruppe essen. Das Wetter hat es die 2 Tage gut mit uns gemeint, wäre schön, wenn es so bleibt. Wir hören uns, bleibt schön neugierig. GLG Petra und Volkmar

  4. Hallo ihr Zwei! Bin wieder in Eure schöne Weltreise eingetaucht. Mir fehlen wieder die Worte. Kann mich
    nicht satt sehen. Volkmar hast etwa einen kleinen Bauchansatz? Na bei den guten Köstlichkeiten kein
    Wunder! Viele,viele Eindrücke weiterhin, bei bester Gesundheit euch Beiden. LG Sigri

    1. Hallo Sigrid!!
      Danke dass dir unsere Kmmentare gefallen! Aber schaue doch bei den Bildern auf das komplette Motiv und nicht nur auf meinen Bauch! Außerdem ist es wohl eine „optische Täuschung“
      Nein , hast schon recht, der Lebenswandel ist ein anderer wie zu Hause. Man lebt liederlicher und hat weniger Bewegung. Aber uns geht es super Gut, das ist die Hauptsache!
      LG Petra & Volkmar

  5. Hallo ihr beiden Weltreisenden, es ist immer eine Freude, eure Reiseberichte zu lesen und die schönen Fotos zu sehen. Wir wünschen euch weiter viele schöne Erlebnisse.
    Bleibt gesund und seid ganz herzlich gegrüßt von Rainer und Christine

    1. Hallo Christine, Hallo Rainer
      Danke für euer Interesse an unseren Beiträgen. Das ist Ansporn für uns, alle zu Hause immer so schnell und so gut wie möglich mit neuen Info’s zu versorgen!
      Euch auch alles Gute und bleibt gesund. Liebe Grüße an alle, Petra & Volkmar

    2. Hallo ihr zwei
      Wir haben wieder Internet und konnten somit euren Blog weiter verfolgen. Es bleibt spannend! Schön, dass es euch gut geht! Wir gehen das ganze etwas gemütlicher an und sind momentan erst in Puerto Deseo gelandet. Wir wünschen euch eine gute Weiterreise.
      Liebe Grüsse
      Christoph + Astrid

  6. Hallo Petra, Hallo Volkmar
    Jetzt seit Ihr mit Eurer Reise ja richtig gestartet. Wir sind, wie schon gesagt sehr gespannt auf die interessanten Berichte von Euch. War ja bis jetzt schon super spannend und kann nur besser werden. Wir bleiben auf jeden Fall sehr neugierig.
    Bleibt gesund und tolle Reise!
    Liebe Grüße von Margit und Peter

    1. Hallo Ihr Beiden, haben heute Abend mal Zeit, die Post zu erledigen, da das Wetter kalt und windig ist, jeder in seinem Häuschen sitzt und die Wärme genießt. Bisher haben wir immer nach dem Meeting noch zusammen gesessen. Ja, wir werden sicher noch viele wunderbare Tage erleben. Wie morgen auf der Halbinsel Valdes, wo es Wale zu beobachten gibt. Deshalb in der Pampa die vielen Km. Wir hoffen, wir können alles weiterhin genießen und dass uns das Womo gut vorwärts bringt, außerdem freuen wir uns über jeden Beitrag, meldet euch wieder. Schönen Sonntag Volkmar und Petra

  7. Hallo Volkmar und Petra! Da bekommt man ja Gänsehaut pur , bei den schönen Bildern. Kann mich
    nicht satt sehen. Wünsche Euch viele, viele Ereignisse und weiterhin eine schöne Reise. Bleibt gesund.
    Liebe Gr. bis dahin Sigrid.

    1. Hallo Sigrid, haben den heutigen Abend mal allein, da das Wetter es nicht zulässt, mit einigen Reisenden noch im Freien zu sitzen. Krank werden darf keiner. Es ist windig und kalt. Dja, bei uns geht es rund, Schlag auf Schlag absolvieren wir viele Kilometer pro Tag, um dann an sehenswerten Stellen etwas länger stehen zu bleiben. Morgen erreichen wir die Halbinsel Valdes mit Walbeobachtung und Erkundung der Insel. Die Fahrerei ist anstregend, den ganzen Tag unterwegs und dann am Nachmittag auf dem Stellplatz einzutreffen. Das Team ist toll und wir werden noch mehr Bilder senden. Einen schönen Sonntag, bleibe schön neugierig, bis bald. LG Petra & Volkmar

  8. Hallo Danke ihr Beiden. Nun geht’s ja richtig los oder. Da habt ihr ja Glück gehabt mit dem WOMo. Sehr schöne Eindrücke wieder. Viel Spaß weiterhin und viele viele Eindrücke weiterhin. Bleibt beide Gesund und munter. LG Bernd und Gisela Gisber50@yahoo.de

    1. Hallo Gilla, Hallo Bernd
      Danke für euer Interesse und die Geduld, es hat ja nun paar Tage gedauert bis wir wieder mal mit Neuigkeiten kommen.
      Schauen wir mal wie aktuell wir den Blog halten können. Persönlich möchte ich schon so aktuell wie möglich bleiben, die Arbeit wird nicht weniger wenn mehrere Tage aufzuarbeiten sind! Liebe Grüße Petra und Volkmar!

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